Burnic für Bosnien-Herzegowina, Pedrosa für die U19 und zwei auf Abruf
Die September-Länderspielpause heißt für viele Spieler Kraft tanken für die kommenden Aufgaben im Herbst. Doch für zwei unserer Jungs geht es nach dem Auswärtsspiel in Düsseldorf direkt weiter zu den Nationalmannschaften! Ein anderes KSC-Duo steht auf Abruf bereit.

Dzenis Burnic
Unsere Nummer Sieben kämpft mit der A-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina in den kommenden Länderspielen um eines der heiß begehrten Tickets für die WM 2026. Dafür trifft die Elf um Burnic am Samstag, 6. September, zunächst auf San Marino. Danach geht es am Dienstag, 9. September, (jeweils um 20.45 Uhr) in Zenica weiter gegen Österreich. Neben Burnic reist auch Zlatan Bajramovic aus Karlsruhe nach Kroatien. Denn Bajramovic ist nicht nur Co-Trainer der Blau-Weißen, sondern assistiert auch Sergej Barbarez, Cheftrainer von Bosnien-Herzegowina, an der Seitenlinie.
Vor seiner Zeit in der bosnischen Nationalmannschaft, kann Burnic auch auf eine Karriere beim DFB zurückblicken, in der auch einige KSC-Spieler auftauchen. So wurde er in der U18 von Guido Streichsbier trainiert, der in seiner aktiven Karriere von 1990 bis 1992 für Blau-Weiß auflief. Auch der aktuelle Trainer der Frauen-Nationalmannschaft Christian Wück trainierte Burnic in der U17. Wück verbrachte ebenfalls als Spieler fünf Jahre beim KSC (1994 bis 1999).
Niklas Behr und Danyal Hakan Zor auf Abruf
Neben unserer Nummer 36 wurden Niklas Behr und Danyal Hakan Zor von Trainer Christian Wörns für den Lehrgang in Kroatien als Backup nominiert. Beide Mittelfeldspieler sind Teil unserer U19-Mannschaft und verfügen bereits über eine DFB-Vergangenheit. Behr absolvierte im November 2024 bereits zwei Freundschaftsspiele für die U18 gegen Belgien und England. Beim 1:0-Saisonabschluss der Junioren in Göttingen gegen Dänemark standen beide auch auf Abruf zur Verfügung.
Rafael Pinto Pedrosa
Für Rafael Pinto Pedrosa und die U19 geht es im ersten Lehrgang der neuen Saison nach Koprivnica in Kroatien. Dort treffen die Jungs am Samstag, 6. September, zunächst auf Italien, bevor es dann am Dienstag, 9. September, (jeweils um 17 Uhr) gegen den Gastgeber zum Match kommt. Die Reise nach Kroatien ist der letzte Test der U19 vor dem ersten Qualifikationsspiel für die U19-EM 2025/26 in Wales. Diese Spiele will die Mannschaft noch einmal nutzen um „finale Muster, Prinzipien und Abläufe zu erarbeiten und optimal auf die Qualifikationsrunde vorbereitet zu sein.“, so U19-Trainer Christian Wörns in einem Interview auf dfb.de.
Auf dem Weg in die Endrunde der U19-Europameisterschaft geht es zunächst mit 13 Mini-Turnieren zwischen jeweils vier Mannschaften los, bevor dann die zwei besten Mannschaften jeder Gruppe sowie die drittbeste Mannschaft sich im Frühjahr 2026 in der Eliterunde messen. Im finalen Turnier im Sommer 2026 kämpfen schließlich die letzten sieben Nationen und Gastgeber Wales um den begehrten Titel. Deutschland startet mit ihrem Mini-Turnier gegen Armenien, Kosovo und Gastgeber Norwegen vom 8. bis zum 14. Oktober in die Qualifikation.












