Buck und Iashvili in Berlin von Beginn an

Profis von David Ruf

Zum vorletzten Auswärtsspiel in der laufenden Saison tritt der KSC morgen bei Hertha BSC Berlin (15.30 Uhr, Olympiastadion) an. Nach ansprechenden Leistungen im letzten Spiel gegen Bremen werden Alexander Iashvili und Stefan Buck in der Bundeshauptstadt in die Startelf rücken.

Von David Ruf

Ob der wieder genesene Michael Mutzel oder Godfried Adoube neben Buck im defensiven Mittelfeld beginnen darf, ließ Cheftrainer Edmund Becker vor der Abreise am Freitag noch offen. „Wir haben zuletzt im Training beides ausprobiert.“ Sicher ist nur, dass sich Massimilian Porcello und Christian Timm vorerst mit der Ersatzbank begnügen müssen.


Mit Hertha BSC Berlin treffe man morgen auf so etwas wie die Wundertüte der Liga. „Es gab Halbzeiten, da haben sie sehr gut gespielt - aber auch welche, in denen sie sehr schlecht waren“, erklärt Becker, der nach dem Unentschieden gegen Bremen weiter Verbesserungsbedarf sieht. „Wir müssen mehr agieren, wenn der Gegner in Ballbesitz ist", so der 51-jährige Fußballlehrer, „gegen Werder waren wir zu oft zu weit weg vom Mann.“ Positives hat Becker aber auch gesehen. „Oft haben wir gut gespielt und viele Chancen herausgearbeitet, aber nicht getroffen. Gegen Werder wurden die wenigen Chancen eiskalt genutzt.“


Mehr als 5.000 KSC-Fans werden sich Schätzungen zufolge auf den Weg nach Berlin machen, um ihr Team zu unterstützen und die Fanfreundschaft mit den Anhängern der Hertha zu pflegen. Die Zuschauer können sich laut Becker auf eine spannende Partie freuen. „Das wird kein Freundschaftsspiel, das ist Bundesliga. Wir sind in der Pflicht, eine gute Saison gut abzuschließen, um dann auch den Erfolg mit in die neue Saison zu nehmen."


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