Bittere Heimniederlage gegen Tabellenschlusslicht aus Ulm
Nach einem schwachen Auftritt der U19 konnte man nicht den gewünschten "Big-Point" einfahren. Das Talentteam musste sich dem SSV Ulm mit 1:3 geschlagen geben. Somit befindet sich der KSC weiterhin im Abstiegskampf.

Bei perfektem Fußballwetter begann der KSC, wie schon in den vergangenen Spielen, sehr druckvoll und kombinationssicher. Schon in der 2. Spielminute hatte das Talentteam die Möglichkeit in Führung zu gehen. Leider konnte der gut positionierte Voglsammer die Chance zur frühen Führung nicht nutzen. Anschließend verflachte das Spiel. Dies hatte viele Ballverluste auf beiden Seiten zur Folge. Erst gegen Ende der ersten 45 Minuten stabilisierte sich das Spiel der Badener wieder. Mit einem 0:0-Unentschieden ging es schließlich in die Halbzeit.
Kurz nach dem Seitenwechsel erwischten die Ulmer den besseren Start. Nach einer missglückten Kopfballabwehr seitens des KSC landete der Ball vor dem heranstürmenden Candir. Dieser zögerte keinen Moment und schloss aus gut 18 Metern ab. Der Ball landete zum 0:1 im Tor der Badener (57.). Nur sieben Minuten später erhöhten die Gäste durch Herbst auf 0:2 (60.). Nur schwer erholte sich der KSC von den beiden Gegentreffern. Von unserem Talentteam ging an diesem Wochenende keine wirkliche Torgefahr aus. Die Vorentscheidung im Spiel fiel in der 76. Minute. Nach der 0:3-Führung durch Kiral war die Partie schon so gut wie entschieden. Lediglich Pavkovic konnte durch seinen schönen Alleingang noch etwas Ergebniskorrektur betreiben. Sein Treffer zum 1:3 fiel in der 83. Spielminute.
Der KSC konnte trotz der Niederlagen von Wiesbaden und Augsburg nicht den gewünschten „Big-Point“ nutzen. Somit befinden sich die Karlsruher weiterhin im Abstiegskampf.
„Wir hätten zu Beginn der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. Danach haben wir unser Konzept im Spielaufbau sowie in der Defensivarbeit völlig verloren. Ulm hat diese Schwächen eiskalt ausgenutzt und verdient gewonnen. Wir sind sehr enttäuscht. Mit einem Sieg hätten wir uns endgültig aus dem Abstiegskampf verabschieden können”, so Trainer Giannikis nach dem Schlusspfiff.
KSC: Argirios Giannikis (Trainer), Marc Lorius (Co-Trainer)
Salscheider, Hummel (46. Pavkovic), Varnhagen, Smith, Pottmeyer, M. Müller (46. Apfel), Me. Schmitt (70. Steinberger), Schoch, Calhanoglu, Voglsammer, Gür (70. Carl)
Jonas Maunichy











