Beim KSC regieren vor der neuen Saison Vorfreude und Optimismus
Die Wartezeit ist vorbei, ab morgen rollt in der Fußball-Bundesliga wieder der Ball. Zum Start der neuen Spielzeit erwartet der KSC im dann ausverkauften Wildparkstadion ab 15.30 Uhr den VfL Bochum.

Von David Ruf
„Wir sind alle froh, dass es wieder losgeht und freuen uns sehr auf das morgige Spiel“, fasst Cheftrainer Edmund Becker die Stimmung im Verein und rund um den Wildpark zusammen. Die Generalprobe für den 1. Spieltag der Bundesliga hat der KSC in der ersten Runde des DFB-Pokals durch einen 5:0-Sieg bei der SpVgg Ansbach am vergangenen Wochenende mühelos gemeistert. Ganz anders verlief die Sache beim morgigen Gegner. Der VfL schrammte bei Regionalligist Preußen Münster nur haarscharf an einer Blamage vorbei und entschied das Duell erst im Elfmeterschießen für sich.
Zwar lief bei den Bochumern im Gegensatz zum KSC die ganze Vorbereitung wenig optimal, trotzdem warnt Becker vor dem Gegner aus dem Ruhrpott. „Morgen erst zählt es. Wir haben zwar ein Heimspiel und wollen alles daran setzen, dieses für uns zu entscheiden. Wir müssen uns aber auch auf eine starke gegnerische Mannschaft einstellen.“ Besonders das Mittelfeld der Bochumer und deren Stürmer Stanislav Sestak hat Becker dabei als Gefahrenherde ausgemacht.
Was das eigene Team betrifft, wird Becker wohl zu mehreren Umstellungen seiner Startelf im Vergleich zum Ansbach-Spiel gezwungen sein. Neben Andreas Görlitz (Rehabilitation nach Sprunggelenks-Operation) wird Michael Mutzel wegen muskulären Problemen definitiv ausfallen. Außerdem erreichte den KSC-Coach am Morgen eine Hiobsbotschaft von Sebastian Freis. Der Stürmer klagte über starke Übelkeit und wird aller Voraussicht nach zum Zuschauen gezwungen sein. Christian Timm wird damit wohl in die Startelf rücken, allerdings stellt auch Lars Stindl für Becker eine Alternative auf der rechten Außenbahn dar. Ob Alexander Iashvili oder Bradley Carnell auf der linken Seite zum Einsatz kommt und ob Joshua Kennedy, der bereits gestern wieder schmerzfrei trainierte, im Angriff erneut den Vorzug vor Edmond Kapllani erhalten wird, will der Coach erst nach dem Abschlusstraining entscheiden.











