Becker will nach Auftaktsieg auch gegen Lautern gewinnen

Profis

Vor dem Derby gegen Kaiserslautern hat das Verletzungspech den KSC heimgesucht. Fünf Spieler sind verletzt oder angeschlagen, Becker hofft trotzdem auf seine Stamm-Elf.

Von Andreas Eisinger

In der Vorbereitung blieb der KSC vom Verletzungspech verschont, rechtzeitig zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern kehrt es zurück. Trotzdem kann Cheftrainer Edmund Becker voraussichtlich seine Wunschelf auf den Rasen schicken - unverändert, nach dem Auftaktsieg in Burghausen.

 

Michael Mutzel fehlt weiterhin mit einer Achillessehnenverletzung, Florian Dick fällt mit einer Meniskusreizung aus. Die gleiche Diagnose gab es für Neuzugang Sanibal Orahovac, der soll aber rechtzeitig fit sein. In Burghausen verhinderte eine fehlende Spielgenehmigung sein Mitwirken; die ist mittlerweile eingetroffen, Orahovac soll auf der Bank sitzen. "Er hat auf jeden Fall das Potenzial, einmal den Sprung unter die ersten Elf zu schaffen", sagte Trainer Becker am Freitag, "ich denke, wir haben einen guten Griff getan."

 

Wirbelsäulenprobleme setzen Angreifer Jiri Kaufman außer Gefecht, er fehlt am Montag auf jeden Fall. "Wir wollen zuerst die Ursache abklären, deshalb ist er nicht dabei", erläuterte Becker. Als einziger Spieler aus Beckers Start-Elf ist Maik Franz angeschlagen - der Verteidiger hat einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen, steigt morgen aber wieder ins Mannschaftstraining ein. Becker rechnet damit, dass er spielen kann.

 

"Wir wollen den Schwung aus unserem Auftaktsieg mitnehmen", kündigte "Ede" Becker an, "wenn wir dann noch ein paar Fehler abstellen, können wir das Spiel vor einer beeindruckenden Kulisse gewinnen." Wie immer gelte sein Augenmerk vorrangig dem eigenen und nicht dem gegnerischen Team, trotzdem schickte er seinen Assistenten Ralf Becker als Beobachter zum Heimspiel der Lauterer gegen Essen. Das gewannen die roten Teufel zwar, "aber die Essener waren ebenbürtig und Kaiserslautern stand enorm unter Druck. Die haben viele neue Spieler, solche Mannschaften brauchen ihre Zeit, um sich zu finden."


Match
Center