Becker will in Dresden Auswärtsschwäche beilegen
Ohne Ausfälle hat sich die Mannschaft des KSC auf den Weg nach Dresden gemacht. Am Montag (20.15 Uhr) will sie dort ihre Position im Aufstiegskampf festigen. Die Konkurrenz hat bereits vorgelegt, mit einem Sieg wären die Karlsruher aber wieder bis auf einen Punkt dran.
Von Andreas Eisinger
Alle Mann an Bord hat KSC Cheftrainer Edmund Becker vor dem Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden (Montag, 20.15 Uhr). Nachdem die Konkurrenz im Kampf um den Aufstieg am Sonntag vorgelegt hat, müssen die Karlsruher bei den abstiegsbedrohten Sachsen nachlegen. Für die Gastgeber ist es die möglicherweise letzte Chance auf den Klassenverbleib. "Und wir wissen am besten, was eine Mannschaft in der Situation zu leisten im Stande ist", warnt Becker sein Team.
Die Erfahrungen der letzten Jahre sagen dem Coach aber auch, was eine Mannschaft in Abstiegsnot am wenigsten gebrauchen kann: "Einen Rückstand, am besten möglichst früh!" Deshalb sollen die Blau Weißen ihre Auswärtsschwäche beenden und vorne treffen. Im Vergleich zum Last Minute Sieg über Fürth zu Hause kehrt Godfried Aduobe nach seiner Gelbsperre in die Startelf zurück. Wer für ihn auf die Bank muss, steht aber noch nicht fest. Treffen könnte es seinen Vertreter Michael Mutzel. Der könnte aber auch auf die rechte Außenbahn rücken, Giovanni Federico als bester Torschütze im Team offensiver agieren. Dann müsste Sebastian Freis der Stammformation weichen.
Für die Auswärtsschwäche seiner Mannschaft macht Becker zwei logische Gründe aus: "Wir schießen vorne zu wenige Tore, obwohl wir die Chancen haben, und machen hinten entscheidende Fehler." Mit nur zwei Siegen in der Ferne gehören die Karlsruher in der laufenden Spielzeit zu den auswärtsschwachen Teams der Liga. In diesem Jahr wartet der KSC weiter auf seinen ersten Sieg auf fremdem Platz. Sollte es morgen soweit sein, würde die Mannschaft Energie Cottbus wieder ganz dicht auf den Pelz rücken.











