Becker plagen Personalsorgen vor Duisburg-Partie
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr trifft der KSC auf den bislang ebenfalls ungeschlagegen MSV Duisburg. Die Vorzeichen für die Karlsruher stehen dabei alles andere als gut, KSC-Coach Becker hat mit zahlreichen Personalproblemen zu kämpfen.

Von Daniel Heinz
Deutlich verstimmt erschien KSC-Chefcoach Edmund Becker am Freitagnachmittag zu Pressekonferenz. Unter der Woche verletzten sich Sebastian Freis und Sanibal Orahovac, beim heutigen Vormittagstraining erwischte es dann auch noch Mario Eggimann und Maik Franz. Die beiden Innenverteidiger stießen bei einer Aufwärmübung unglücklich zusammen. Dabei zog sich Eggimann eine Knieprellung zu, Franz musste unterhalb des Auges mit vier Stichen genäht werden. Trotzdem zeigte sich der Übungsleiter optimistisch, dass zumindest der Neuzugang vom VfL Wolfsburg am Sonntag beim Topspiel zwischen dem Tabellenführer Karlsruhe und dem Tabellenzweiten aus Duisburg (Anpfiff 14 Uhr) spielen kann. Auch Freis und Orahovac werden morgen am Abschlusstraining teilnehmen und dann höchstwahrscheinlich im Kader gegen Duisburg stehen. Vorsichtshalber werden die beiden Regionalligaakteure Benjamin Barg und Haluk Türkeri heute Abend bei der Partie des KSC II nur eine Halbzeit spielen – denn dann könnten sie am Sonntag auch noch im Profiteam eingesetzt werden.
Trotz der vielen Fragezeichen die hinter den Einsätzen einiger KSC-Akteure stehen, gibt sich Ede Becker kämpferisch: „Wir wollen am Sonntag natürlich unsere Tabellenposition verteidigen.“ Dennoch weiß er auch, dass der MSV Duisburg der wohl bislang schwerste Gegner für den KSC in dieser Saison sein wird. „Die Mannschaft hat zahlreiche erstligaerfahrene Spieler in ihren Reihen.“ Vor allem vor dem Angriffstrio Mokhtari, Lavric und Idrissou warnt Becker. Mokhtari erzielte in den ersten drei Partien – genauso wie KSC-Topstürmer Giovanni Federico – vier Treffer. Dass am Sonntag dann möglicherweise Martin Stoll neben Maik Franz in der Innenverteidigung stehen wird, beunruhigt Becker allerdings nicht. „Martin hat bereits in der letzten Saison bewiesen, dass er diese Aufgabe souverän erfüllen kann. Er hat mein vollstes Vertrauen.“
Am Freitagnachmittag waren schon fast alle Karten für die Partie verkauft. Lediglich für die Sitzplatzblöcke E2 und B9 sind noch einige Tickets zu haben. Diese werden am Sonntagmorgen ab 9 Uhr an den Kassenhäuschen am „Nackten Mann“ verkauft. Wer sich also noch spontan dazu entschließt die Partie live mitzuerleben, sollte früh aufstehen um sich eine der letzten Karten zu sichern.











