Becker: „Haben noch lange nicht aufgegeben“
Vor dem Spiel bei Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr) fordert Trainer Edmund Becker mehr Aggressivität von seiner Mannschaft. „Jeder Spieler muss ein paar Prozent zulegen, was das körperbetonte Spiel betrifft. Da sind wir noch im Minus.“

Für Samstag kündigt Becker an, die Partie offensiv angehen zu wollen: „Wir wollen nach vorne spielen und Tore machen. Und wir wollen uns steigern, wie es für eine Mannschaft nötig ist, die auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Wir haben noch lange nicht aufgegeben.“ Becker warnt jedoch vor dem Gedanken an einen Befreiungsschlag: „Wir müssen uns in einigen Bereichen dauerhaft verbessern, um auch dauerhaft erfolgreich zu werden. Ich bin absolut überzeugt davon, dass die Mannschaft das Zeug dazu hat.“
Wem er in der AWD-Arena von Beginn das Vertrauen schenken wird, möchte Becker aber noch nicht bekannt geben: „Bei unserem Gegner Hannover steht die Aufstellung noch nicht fest. Ich habe daher noch keine endgültige Entscheidung getroffen.“
Sicher ist hingegen, dass mit Godfried Aduobe und Maik Franz zwei Spieler verletzt in Karlsruhe bleiben werden. Auch Massimilian Porcello ist noch nicht hundertprozentig fit. Der grippale Infekt, der Stefano Celozzi in den vergangenen Tagen geschwächt hat, ist hingegen wieder am Abklingen.
Die Gegner aus Hannover, die auf dem 13. Tabellenplatz stehen, sieht Becker in einer absoluten Drucksituation: „Die wollen mit aller Gewalt gewinnen“, warnt er, „wir dürfen Hannover auf keinen Fall ins Spiel kommen lassen – denn mit Schlaudraff, Hanke und Co. ist bei Hannover durchaus personelle Qualität vorhanden.“











