Becker grübelt über Startformation

Profis von David Ruf

Zum Abschluss der englischen Woche in der Fußball-Bundesliga trifft der KSC am morgigen Samstag (15.30 Uhr) im Wildparkstadion auf Borussia Dortmund. Neben dem gesperrten Andreas Görlitz muss Cheftrainer Ede Becker eventuell auch auf die Dienste von Godfried Aduobe verzichten.

Von David Ruf

Die Entscheidung, ob Aduobe spielen kann, wird sich eventuell sogar bis zum Aufwärmen im Stadion hinauszögern. „Wir wollen einfach noch das heutige Training und vielleicht auch noch den morgigen Tag abwarten“, erläutert Becker. Von der Frage, ob der Ghanaer auflaufen kann, hängt auch ab, wer den gesperrten Görlitz vertreten wird. Sollte Aduobe einsatzfähig sein, wird Timo Staffeldt den Platz auf der rechten Abwehrseite einnehmen. Im anderen Fall würde Staffeldt zusammen mit Massimilian Porcello ins Mittelfeld rücken und Michael Mutzel rechts hinten spielen. Im Sturm tendiert Becker klar in die Richtung, erneut mit dem noch torlosen Sebastian Freis zu beginnen.

 

Die Gäste aus dem Ruhrpott bezeichnet der KSC-Coach als „unberechenbares Team“. In der Tat haben die Dortmunder nach zwei Niederlagen zum Auftakt drei Siege eingefahren, mussten aber in den letzten beiden Partien erneut zwei Pleiten hinnehmen. „Sie haben einen sehr guten Kader und wir müssen uns darauf einstellen, auf eine äußerst giftige Mannschaft zu treffen, die versuchen wird, anders aufzutreten als zuletzt“, so der Fußballlehrer. Nach der harten Woche mit zwei Spielen in vier Tagen glaubt Becker außerdem, dass es äußerst wichtig sei, selbst in Führung zu gehen und nicht einem Rückstand hinterher laufen zu müssen.


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