Becker erwägt Änderungen

Profis von Daniel Heinz

Vor dem Spiel des KSC am morgigen Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach deuten sich bei den Badenern Änderungen in der Startformation und der taktischen Ausrichtung an.

Von David Ruf
Nach über acht Jahren treffen die beiden Traditionsmannschaften morgen im Gladbacher Borussia-Park wieder aufeinander, KSC-Cheftrainer Edmund Becker erwägt vor der Partie erstmals in dieser Spielzeit eine Abkehr von seiner bisherigen Stammformation. „Wenn verschiedene Dinge nicht so laufen, wie man sich das vorstellt, dann ist man als Verantwortlicher in der Pflicht, sich Gedanken zu machen, wie man das ändert.“ Wie dies konkret aussieht, will der Coach aber erst kurz vor dem Anpfiff bekannt geben.

Dass der Gegner gerade einen Trainerwechsel vollzogen hat, bereitet Becker nach der ärgerlichen 1:2-Niederlage vom Mittwoch in Frankfurt kein Kopfzerbrechen. „Ich glaube in den letzten Spielen waren wir es, die für das Endergebnis verantwortlich waren. Wir haben durch bestimmte Dinge das Ergebnis negativ beeinflusst. Wenn wir diese Dinge besser praktizieren, dann wird es nicht entscheidend sein, ob Jos Luhukay oder Hans Meyer auf der Bank sitzt.“

Seine mittelfristige Zukunft geklärt hat unterdessen KSC-Keeper Miller mit der Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrags bis Juni 2010. „Ich bin froh, dass ich jetzt klare Verhältnisse habe. Es gibt bestimmt Schlimmeres, als beim KSC in der 1. Liga zu spielen“, so der 26-Jährige am Freitagvormittag. Er habe zwei Kinder, die in Karlsruhe geboren seien und fühle sich daher in der Stadt verwurzelt.


Match
Center