Becker auf der Suche nach Kapllani-Ersatz

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Die beiden Unentschieden gegen Duisburg und Braunschweig haben dem KSC gereicht, um Tabellenplatz eins zu verteidigen - am Montagabend ist Köln an den Karlsruhern vorbeigezogen, deshalb will sich Cheftrainer Edmund Becker im Heimspiel gegen Augsburg (Sonntag, 14 Uhr) den Spitzenrang zurückholen.

Von Andreas Eisinger

Nach drei Spielen ohne Gegentreffer zu Beginn musste Torwart Markus Miller bei den letzten beiden Auftritten fünfmal hinter sich greifen. Trainer Becker ist davon nicht überrascht: "Wir hatten in den ersten Spielen viel Glück, auch da kamen die Gegner zu Torchancen." Gegen Augsburg solle sein Team deshalb nach vorne spielen, die Defensive aber nicht vernachlässigen.

Der Aufsteiger aus Schwaben hat nach einem holprigen Saisonstart immerhin fünf Punkte auf dem Konto, trotzte zuletzte Hansa Rostock ein Unentschieden ab. "Und Rostock ist spielerisch besser als der KSC", sagte FCA-Trainer Rainer Hörgl gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Im Wildpark will er eine unveränderte Elf ins Rennen schicken.

Das würde auch "Ede" Becker gerne, muss aber auf Edmond Kapllani verzichten - der Angreifer ist nach seinem Platzverweis gesperrt. Möglicherweise kommt für ihn Sanibal Orahovac zu seinem ersten Einsatz von Anfang an; außerdem nannte Becker Michael Mutzel und Jan Männer als Alternativen. Dann würde Giovanni Federico von der rechten Außenbahn in den Angriff rücken. Jiri Kaufman ist für das Spiel gegen Augsburg keine Option, er trainiert nach seiner Verletzung zwar wieder mit, ein Einsatz kommt aber zu früh. Auf der Bank fehlt Florian Dick mit einer Sprunggelenksverletzung, Haluk Türkeri und Sascha Traut vom KSC II verstärken die Reservisten. Sie fehlen Rainer Krieg im Heimspiel der Nachwuchsmannschaft gegen Kaiserslautern am Samstag um 14.30 Uhr.


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