Badische U21-Auswahl belegt zweiten Platz
Überaus erfolgreich gestaltete sich der U21-Länderpokal des DFB in Duisburg für die Auswahl des Badischen Fußballverbandes: Hinter dem ungeschlagenen Niederrhein, der den Titel erfolgreich verteidigen konnte, wurden die Badener ohne Niederlage aber mit einem Remis deutscher Vizemeister.
Die Vizemeisterschaft für Baden errangen folgende KSC-Akteuere: Marcel Abele, Daniel Brosinski, Matthias Fetsch, Sebastian Fischer, Florian Krebs, Stefan Müller, Lars Stindl und Fnan Tewelde.
Es ist seit 1996 der größte Erfolg, als man damals in Leverkusen gegen den Mittelrhein unter anderem mit Simon Jentzsch und Markus Schrothzum vierten Male nach 1967, 1969 und 1972 den Länderpokal gewann. Das geschlossene Mannschaftsauftreten wurde noch damit gekrönt, dass Thomas Kirschbaum (1899 Hoffenheim), genau wie ein Jahr zuvor, zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde und Matthias Fetsch (Karlsruher SC) zum Torschützenkönig avancierte. „Einige Spieler haben das Zeug, ganz oben an zu kommen“, zollte Verbandssportlehrer Roland Reichel nicht der Truppe insgesamt ein Sonderlob, sondern auch seinem Cotrainer Wilfried Trenkel: „Wegen einem wichtigen anderweitigen Termin war Wilfried bei den letzten beiden Spielen alleine verantwortlich und löste diese Aufgabe bravourös mit zwei Siegen“.
Die Badische U21 startete mit einem 4:2-Erfolg gegen Sachsen in den Länderpokal. Den Torreigen eröffnete Steffen Haas (1899 Hoffenheim). Nach dem Ausgleich sorgte Matthias Fetsch (Karlsruher SC) mit zwei Treffern für klare Verhältnisse und als Sachsen nochmals herankam, setzte Marcel Brandstetter (1899 Hoffenheim) den Schlusspunkt unter einen hoch verdienten Auftaktsieg.
Eine Nulldiät gab es anschließend gegen den Südwesten. Reichel: „Beide Teams hatten Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, sodass das Remis letztendlich seine Korrektheit besitzt“. Bis 20 Minuten vor dem Ende sah es gegen Sachsen-Anhalt nach der ersten Niederlage aus, denn trotz Feldüberlegenheit gerieten die Badener in Rückstand. Die beiden KSC-Akteure Marcel Abele und Matthias Fetsch drehten jedoch die Begegnung binnen weniger Minuten durch zwei sehenswerte Tore.
Zum Abschluss bei den beiden Finalspielen Niederrhein - Südwest und Baden - Südbaden waren die Fronten geklärt: Ohne Fremdhilfe des Südwesten war der deutsche Titel für die Badener auch dann nicht mehr zu schaffen, wenn die eigene Aufgabe gegen Südbaden mit dem dritten Sieg beendet wird. Durch die beiden Treffer von Marc Schneckenberger und Marcel Brandstetter wurden die Vorgaben erfüllt, doch auch der Niederrhein gewann und verteidigte deshalb mit einem Zähler Vorsprung (bei diesem Turnier gilt die Zwei-Punkte-Regelung) die im Vorjahr bereits errungene Deutsche Meisterschaft. „Trotzdem war es ein beeindruckendes Turnier, wo unsere Mannschaft die in sie gesetzten Erwartungen nie enttäuschte“, so Roland Reichel.











