B-Juniorinnen werden Badischer Vizemeister in der Halle

Frauen von Lena Trentl

Letzten Samstag stand in Weinheim die Endrunde der Badischen Hallenmeisterschaft auf dem Programm. Der Karlsruher SC sah sich in der Gruppe II dem TSV Reichenbach und dem SC Klinge Seckach gegenüber.

Das erste Spiel gegen die Oberligamannschaft aus Reichenbach ging dann auch recht unglücklich mit 0:1 verloren. Das Gegentor resultierte aus einem unglücklichen Abpraller der Torfrau und so lag man nach 1 Minute Spielzeit hinten. Das blieb auch während den 12 Minuten die einzige Chance des Gegners, da man aber selber seine Möglichkeiten nicht verwertete startete man mit einer Niederlage ins Turnier.

Im zweiten Spiel stand man so schon mit dem Rücken zur Wand denn ein Unentschieden würde schon fast das sichere aus in der Vorrunde bedeuten.  Die Mannschaft setzte den Gegner von Beginn an unter Druck und bestimmte klar das Spiel. Dies wurde auch mit dem 1:0 für den KSC belohnt. Zum Schluss schlich sich noch ein bisschen Nervosität ein doch gewann man das Spiel am Ende verdient.

Da sich im letzten Spiel der Gruppe II Reichenbach gegen Klinge Seckach nur Unentschieden trennten, beendete der KSC die Vorrunde auf dem 2. Platz. Das bedeutete das der Gegner im Halbfinale der klare Turnierfavorit und der Sieger der Gruppe I 1899 Hoffenheim heißen würde.

Und das Halbfinale konnte für den Gegner nicht besser beginnen. Der erste richtige Angriff auf das Tor des KSC wurde mit dem 1:0 belohnt. Wer nun aber gedacht hätte das das ein Schützenfest werden würde, sah sich getäuscht. Der Karlsruher SC stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Der Gegner wurde schon in deren eigenen Hälfte gestellt, so dass das Kombinationsspiel von Hoffenheim gar nicht erst entstehen konnte. Dieser hohe läuferische Einsatz wurde dann auch mit dem Ausgleich zum 1:1 belohnt und so musste das 6m schießen die Entscheidung bringen.
Hier ging Hoffenheim zunächst in Führung. Als auch der zweite Schütze des KSC das Tor nicht getroffen hat, sprach vieles für eine Niederlage. Doch die Torfrau des KSC drehte die Partie, zuerst versenkte sie souverän ihren Versuch und hielt im Anschluss den Schuss des Gegners. Das gelang ihr noch zweimal so das es mit dem letzten Versuch des KSC möglich war ins Finale einzuziehen.
Und das fast unmögliche ist eingetreten, der KSC traf den letzten Schuss und stand nach einem
3:4 n.E. verdient im Finale um den Badischen Hallenmeister. Der Jubel bei den Spielerinnen und deren Anhängerschaft kannte keine Grenzen, man feierte zusammen mit den anwesenden
 C-Juniorinnen des KSC (die es ebenfalls ins Finale geschafft hatten) eine riesen Sause.

So geriet das Finale (wieder gegen Reichenbach) fast zur Nebensache. Ähnlich dann auch der Spielverlauf der fast genauso lief wie das erste Gruppenspiel. Die erste Chance des Spiels nutzte der Gegner zur Führung. Danach plätscherte die Partie vor sich hin, Reichenbach war mit dem einen Tor zufrieden und zog sich in die eigene Hälfte zurück und dem Karlsruher SC merkte man jetzt die Kräftezerrende Halbfinalpartie an, denn man konnte nicht mehr den Druck aufbauen der nötig gewesen wäre die Partie zu drehen. So geht der Titel des Badischen Hallenmeisters nach Reichenbach.


Ein langer Tag in der Halle ging zu Ende und alle Anhänger der Blau-Weißen gingen mit einem Lächeln nach Hause. Hatte die Mannschaft doch an diesem Tag alles geboten was dazugehört um die Nerven zu strapazieren. Nach dem beinahe Aus in der Vorrunde ein fantastisches Halbfinale zu spielen um  am Ende leider das Finale zu verlieren.
Ein riesen großer Dank geht an die fantastische Unterstützung der Anhänger des Karlsruher SC die die Halle in einen waren Hexenkessel verwandelt haben. Dadurch ist diese Leistungssteigerung der Mannschaft erst möglich gewesen. Ein besonderer Dank geht an die Eltern und Spielerinnen der C-Mädchen die genauso mit gefiebert und angefeuert haben als wäre es die eigene Mannschaft gewesen die gespielt hat.


Match
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