Auswärtssieg in Weinberg reicht nicht für Klassenerhalt

Frauen von Sandra Ernst

Den 13. Mai werden die jungen Spielerinnen des KSC nicht so schnell vergessen. Der Tag zeigte wie nahe Freud und Leid beieinander liegen. Mit der schlechtesten Ausgangssituation ging man ins Abstiegsrennen. Ein eigener Sieg war somit Pflicht...

Diesen schaffte man auch mit großem Einsatz und geschlossener Mannschaftsleistung. Durch den Sieg des Mitkonkurrenten Nürnberg war der eigene Sieg allerdings wertlos.

Das Spiel begann für die Frauen des KSC genau so, wie man sich es erwünscht hatte. Bereits nach 10 Minuten ging man gegen den Tabellenzweiten in Führung. Nach einer schönen Passkombination über die rechte Seite war es Yvonne Schlinger die am langen Pfosten mit einem schönen Schuss in den Winkel das 1:0 erzielen konnte. Im Verlauf der ersten Halbzeit übernahm Weinberg mehr und mehr das Spiel allerdings ohne großen Torerfolg. Erst eine Standardsituation brachte den Ausgleich. Ein Freistoß aus halbrechter Position verwertete Schellenberg unhaltbar für Torfrau Tanja Bacher. Bis zur Pause neutralisierten sich beide Mannschaften.

Was die mitgereisten KSC-Anhänger in der zweiten Halbzeit sahen war Leidenschaft pur. Nur mit einem Sieg konnte man sich die minimale Chance waren die Klasse zu halten. Genau so gingen die KSC-Frauen die letzten 45 Minuten der laufenden Saison an. Von Beginn an wurde Weinberg in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und konnte so ihr sonst sicheres Passpiel nicht anwenden. Um jeden Ball kämpften die Spielerinnen vom Wildpark und wurden 10 Minuten vor Schluss für die gezeigte Leistung belohnt. Nach einer Doppelchance die von SVW-Spielerinnen jeweils auf der Linie geklärt werden konnte, war es wieder Yvonne Schlinger die im dritten Versuch den Ball über die Linie brachte. Zu diesem Zeitpunkt hatte man den Klassenerhalt erzielt. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer. Während man in den restlichen Minuten das Ergebnis halten konnte, fiel ca. 280 km nördlich der entscheidende Treffer. Mit dem 2:1 Siegtor der Nürnberger war der Abstieg des KSC besiegelt.

Die Leistungen in der Rückrunde haben gezeigt, dass man das Potenzial hat in der Regionalliga mitzuspielen. Die junge Mannschaft wird alles daran setzen schnellstmöglich wieder ihr Können in der Regionalliga unter Beweis zu stellen.

Die KSC-Frauen bedanken sich bei den treuen Fans, die immer mit 100% Einsatz die Mannschaft unterstützt haben.

Kader: Tanja Bacher, Ramona Bohnet, Dorina Baumgärtner, Sandra Ernst, Lena Trentl, Franziska Spaderna, Tamara Daiß, Yvonne Schlinger, Vanessa Giangrasso, Mona Breckmann, Melissa Zweigner, Carolin Braun, Lale Sert, Linda Baldauf, Luisa Diebold


Match
Center