Aufgalopp im Trainingslager

Profis von Jörg Bock

Der KSC hat sein alljährliches Trainingslager im türkischen Belek bezogen. Nach Blitz und und Donner bat Trainer Ede Becker am frühen Abend zur ersten Einheit.

22 Feldspieler und drei Torhüter bilden den Kern des KSC-Trosses, der sich am Morgen kurz nach halb zehn Uhr vom Baden-Airport aus auf den Weg Richtung Türkei machte. Dem dreistündigen Flug folgten noch vierzig Minuten Busfahrt zum Hotel „Sueno“ in Belek. Dort empfingen den KSC angenehme Temperaturen im zweistelligen Bereich - aber auch dunkle Regen- und Gewitterwolken, die sich am Nachmittag über Belek entluden.

Um 18 Uhr Ortszeit, als sich das Gewitter weit genug entfernt hatte, folgte dann bei immer noch strömendem Regen die erste Einheit im Trainingslager. Auf dem Platz versammelte Ede Becker dabei sein gesamtes Team, kein einziger Akteur fehlte. Neben verschiedenen Laufübungen stand auch der berühmte „Kreis“ auf dem Programm. Nach rund sechzig Minuten hatten die Spieler so die lange Anreise aus den Knochen.

In den kommenden Tagen steht nun auf dem Trainingsplatz, den die KSC-Profis bequem zu Fuß erreichen können, konzentriertes Arbeiten bei besten äußeren Bedingungen auf dem Programm. Zweimal am Tag wird Becker seine Schützlinge zum Training bitten.

Verstärkung erhält der KSC-Tross schon am Donnerstag – dann reist Manager Rolf Dohmen in die Türkei, zum Wochenende folgen Präsident Hubert H. Raase und Vize Rainer Schütterle. Ebenfalls am Freitag wird in Belek eine Gruppe vom KSC-Fans erwartet, die sich – mit der Unterstützung des KSC-Reiseveranstalters H&H-Tur – auch von der kurzfristigen Verlegung nicht schrecken ließ. Der Karlsruher Reiseveranstalter stellte mit der KSC-Fanbetreuung kurzfristig eine Alternativreise auf die Beine.

Für diejenigen unter den Fans, die durch die Verschiebung ihren geplanten Trainingslagerbesuch nicht realisieren konnten, denkt der Verein über Möglichkeiten nach, diesen ein anderweitiges „Trostpflaster“ zukommen zu lassen. „Was genau wir hier tun können, müssen wir sehen, aber wir haben unsere treuen Anhänger nicht vergessen – zumal das natürlich mehr als ärgerlich für unsere Fans ist. Aus sportlicher Sicht waren wir in dieser Situation aber leider zum Handeln gezwungen“, erklärte KSC-Manager Rolf Dohmen.

Zu unserer Bildergalerie mit aktuellen Bildern aus Belek gelangen Sie hier.


Match
Center