An den Auftritt in Frankfurt anknüpfen
Nach dem Auswärtssieg in Frankfurt will der KSC im Heimspiel gegen den FC Ingolstadt an diesem Sonntag (13.30 Uhr) erstmals in dieser Saison zwei Partien in Folge gewinnen.

Von David Ruf
„Überrennen nein, Wehtun ja“ hat KSC-Cheftrainer Uwe Rapolder als Motto für das Spiel gegen den Tabellenvorletzten ausgegeben. Auf neun Punkte könnten die Karlsruher ihren Vorsprung auf die Bayern in der Tabelle mit einem Sieg ausbauen und dabei hofft Rapolder auch auf einen positiven Effekt aus dem Frankfurt-Spiel. „Ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist.“
Dennoch nutzte der 52-jährige die wöchentliche Pressekonferenz auch, um vor überzogenen Erwartungen zu warnen. „Es wird ein ganz schweres Spiel und es kann auch zu einem langen Geduldsspiel werden.“ Sein Team jedenfalls müsse das Spiel leidenschaftlich annehmen und aggressiv gegen den Ball gehen.
Seine Startformation wird Rapolder gegen Ingolstadt wohl erneut ändern müssen. Torwart Luis Robles leidet neben einer Kapselverletzung an der Hand inzwischen auch an einer Augenentzündung, die einen Einsatz des US-Amerikaners sehr unwahrscheinlich werden lässt. Seine Position würde Kristian Nicht einnehmen. Auch hinter dem Einsatz von Michael Mutzel steht ein großes Fragezeichen, er leitet unter Knieproblemen. Wer den Routinier ersetzen wird, wollte Rapolder am Donnerstag noch nicht verraten. Von einer Rochade könnte allerdings Stürmer Andrei Cristea profitieren. Dem Rumänen, der in Frankfurt nur auf der Ersatzbank saß, bescheinigte Rapolder jedenfalls, Fortschritte im Training gemacht zu haben.
Weiterhin nicht zur Verfügung steht Sebastian Langkamp, während Bruder Matthias wieder voll im Trainingsbetrieb steht. Auch Christian Demirtas (Oberschenkelprobleme) und Niklas Tarvajärvi (Knieverletzung) werden gegen Ingolstadt fehlen.











