"Absolut auf Augenhöhe mit anderen Bundesligisten"

aKAdemie von Brand

Mit einem 7:2-Sieg hat die U10 des KSC am vergangenen Wochenende ihr letztes Rundenspiel in diesem Jahr erfolgreich bestritten. Die Nachwuchsredaktion sprach mit Trainer Alexander Huck über den bisherigen Saisonverlauf und die Arbeit mit den jungen Talenten.

Alex, das letzte Rundenspiel des Jahres liegt hinter euch. Wie zufrieden seid ihr mit den bisher gezeigten Leistungen?
Wir haben in unserer Staffel einen guten zweiten Platz belegt, wobei die Platzierung für mich nur eine untergeordnete Rolle spielt. Viel wichtiger ist die individuelle Weiterentwicklung aller Spieler sowie eine vielseitige Ausbildung der Jungs. Dabei sollte das Ergebnis für uns Trainer nicht der Maßstab sein, auch im Betracht, dass wir ausschließlich gegen jahrgangsältere Teams spielten. Dennoch kann ich bei meiner Mannschaft bis zum jetzigen Zeitpunkt eine tolle Entwicklung beobachten und speziell im Kombinationsspiel deutliche Fortschritte erkennen.
 
Wie erlebt ihr die Arbeit mit den jungen Wilden? Muss man die Jungs eher motivieren oder bremsen?
Die Arbeit mit den Jungs macht riesig Spaß, da sie mit Leidenschaft und großem Engagement versuchen, die im Training erarbeiteten Inhalte umzusetzen. Die Mannschaft spielt erst seit diesem Sommer zusammen und zu Beginn stand zunächst die Integration aller Spieler sowie die Eingewöhnung an die neue Umgebung auf dem Programm. Auf den ersten größeren Turnieren merkte man den Jungs noch die Umstellung und den Respekt vor den anderen Leistungszentren, die teilweise schon im dritten Jahr zusammenspielen, an. Doch auch in dieser Hinsicht lernten die Spieler schnell dazu und mittlerweile ist man absolut auf Augenhöhe mit anderen Bundesligisten.
 
Verspürt die Mannschaft schon einen Tabellendruck?
Wie bereits erwähnt, sollte in der Ausbildung in dieser Hinsicht noch kein allzu großer Druck aufgebaut werden. Natürlich wollen die Jungs und wir Trainer jedes Spiel erfolgreich gestalten. Aber dennoch ist es wichtiger, dass alle Jungs sich weiterentwickeln und auch positionsspezifisch eine große Variabilität aufweisen können. Bei großen Turnieren dagegen ist der Druck für die Jungs automatisch größer, wenn es gegen namhafte nationale und internationale Mannschaften geht.
 
Wie geht es für das Team bis zum Rückrundenstart weiter?
Wir haben bereits letzte Woche unser erstes Hallenturnier bestritten, das wir auch gleich gewinnen konnten. Auch in nächster Zeit steht eine große Anzahl an Hallenturnieren in der Umgebung an sowie das ein oder andere Bundesligaturnier, beispielsweise in Köln und Weil am Rhein. Das Spiel in der Halle ist im Grundlagenbereich ein wichtiger Bestandteil für die Verbesserung der technischen Fertigkeiten. Wir werden deshalb von unseren zwei Trainingseinheiten pro Woche einmal in der Halle trainieren. Ab März geht es dann mit Blick auf die Runde und die kommenden Feldturniere im Frühjahr/Sommer ausschließlich auf dem Platz weiter.


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