3:1-Erfolg gegen Fortuna

Profis von Jörg Bock

Nachdem Ede Becker am Vormittag nochmals Eckbälle und Torabschlüsse üben ließ, kam es am Nachmittag zum Aufeinandertreffen mit Drittligist Fortuna Düsseldorf. Das zweite KSC-Testspiel endete 3:1 (0:0).

Angeführt von Kapitän Maik Franz, der erstmals seit Ende Oktober wieder für den KSC auflief, und unter den Augen des frisch angekommenen Präsident Hubert H. Raase und seines Vizepräsidenten Rainer Schütterle startete der KSC am Nachmittag in seinen nächsten Härtetest.

Zu Beginn der Partie gegen den Drittligisten machten sich die harte Trainingsarbeit in den vergangenen Tagen bemerkbar. Immer wieder machte sich der KSC das Leben mit Unkonzentriertheiten selbst schwer, Torchancen blieben Mangelware. Einzig Giovanni Federico gelang es, einmal gefährlich vor dem Tor der Fortuna aufzutauchen (24.).

Zur Halbzeit wechselte KSC-Coach Edmund Becker wie schon im letzten Test die gesamte Mannschaft aus. Einzige Ausnahme bildete Stefano Celozzi, der in der zweiten Halbzeit aber die Seite wechselte und auf der linken Außenbahn verteidigte. In der 50. Minute geriet der KSC nach einem Eckball der Fortuna mit 0:1 in Rückstand, als Abwehrspieler Jens Langeneke den abprallenden Ball mit einem verdeckten und noch leicht abgefälschten Schuss im KSC-Gehäuse unterbrachte.

Erst nach rund einer Stunde kam der KSC besser ins Spiel und setzte nun auch offensiv Akzente. In der 55. Minute bot sich Alexander Iashvili per Handelfmeter nach Custos-Handspiel die Chance zum Ausgleich, er scheiterte aber an Torhüter Michael Ratajczak. Sieben Minuten später (62.) war es dann soweit. Edmond Kapllani ließ dem Fortuna-Keeper per Kopf nach einer Stindl-Ecke keine Chance und erzielte den Ausgleich. In der 75. Minute schlug der Albaner nochmals per Kopf zu und verwertete eine Iashvili-Hereingabe zum 2:1. Christian Timm erhöhte nach feiner Einzelleistung und überlegtem Torabschluss noch zum 3:1-Endstand (84.). Praktisch mit dem Schlusspfiff bot sich Edmond Kapllani die Großchance zum 4:1, er köpfte die optimale Timm-Flanke am Tor vorbei.

„Wir sind jetzt acht Tage hier und man hat meinen Spielern heute die fehlende Frische angemerkt. Wir haben oft umständlich agiert, defensiv viele Fehler gemacht und offensiv keine Durchschlagskraft entwickelt. Das wurde erst im letzten Drittel des Spiels besser“, resümierte Coach Ede Becker. „Gut war, dass in diesem Fall Kapllani und Timm die sich bietenden Chancen verwertet haben.“

Der KSC spielte:

1. Halbzeit:
Kornetzky – Celozzi, Sebastian, Franz, Carnell – Engelhardt – Porcello, Federico, Da Silva – Freis, Kennedy

2.Halbzeit
Unger – Görlitz, Langkamp, Stoll, Celozzi – Aduobe – Mutzel, Stindl, Iashvili – Timm, Kapllani

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