1:1 im Stadion an der Grünwalder Straße

aKAdemie von David Ruf

Stark aufspielende U19-Junioren des KSC erarbeiteten sich einen Punkt beim FC Bayern München.

Zunächst stand das Spiel wohl auf beiden Seiten unter dem Motto abtasten und abwarten. So kamen weder der Gastgeber FC Bayern noch der KSC in den ersten 15 Minuten zu klaren Torchancen. Dies lag sicherlich auch daran, dass beide Teams im Abwehr- wie auch Mittelfeldbereich sehr kompakt agierten. Lediglich durch Standardsituationen entstanden torgefährliche Szenen.

Die 40. Minute stand unter dem Namen Voglsammer. Der zu Saisonbeginn vom FC Bayern zu den Badenern gewechselte Stürmer zeigte seinen einstigen Teamkollegen eindrucksvoll die Kunst des Toreschiessens. Nach langem Pass von Pottmeyer in das Zentrum der bayrischen Abwehrkette legte Schmitt nahezu perfekt für Voglsammer auf, welcher wiederum den Ball aus rund 13 Metern im unteren Eck platzierte. Mit dieser Führung ging der KSC in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann hingegen aller Erwartungen nicht mit einem Sturmlauf des FC Bayern. Zunächst war es nämlich Pavkovic, der in der 48. Minute nahezu frei vor dem gegnerischen Tor die Chance zur 0:2 Führung für den KSC vergab. Ebenso kam Außenverteidiger Pottmeyer nach einem Einwurf und einem groben Abwehrfehler der Abwehrkette der Bayern frei vor dem Tor zum Abschluss, konnte jedoch auch diese gute Chance nicht nutzen. Die Fußball- Weisheit „wer viele Chancen vergibt, kassiert früher oder später ein Gegentor“ bewahrheitete sich prompt in der 56. Minute. Nach langem Flugball  und Abwehrfehler der KSC Hintermannschaft  nutzte Duhnke die Chance und überlupfte Torwart Werner zum 1:1-Ausgleich.

Der weitere Verlauf der Begegnung spielte sich zunächst hauptsächlich im Mittelfeld ab. Erst in der Schlussphase kamen beide Mannschaften erneut zu Chancen. Die Beste davon hatte der Kapitän der Karlsruher Blank in der 82. Minute. Nach einer halbhohen Flanke aus vollem Lauf konnte er jedoch den Ball nicht genau genug platzieren. Die Partie endete schließlich mit 1:1.

Trainer Argirios Giannikis und Trainerassistent Lorius betonten: „Wir sind nicht unzufrieden mit dem Remis, hatten aber die große Chance drei Punkte aus München mitzunehmen. Wir gehen weiter fast fahrlässig mit unseren Chancen um und schaffen es nicht, uns für den immensen Aufwand zu belohnen.“

Nächsten Sonntag (11.00 Uhr) steht das Baden-Derby gegen Hoffenheim an. Trainer Argirios Giannikis warnt vor Hoffenheim: „Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt nicht das wahre Leistungsvermögen der Hoffenheimer wieder , wir werden an unsere Leistungsgrenze gehen müssen.“


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