"Werden unseren besten Fußball spielen müssen"
Mit der klaren Zielsetzung, die Heimreise mit drei Punkten im Gepäck anzutreten, geht der KSC ins Zweitliga-Spitzenspiel beim SV Darmstadt 98 (Freitag, 18.30 Uhr / Merck-Stadion am Böllenfalltor). "Wir wollen in Darmstadt gewinnen", erklärte Cheftrainer Markus Kauczinski am Donnerstag.

Von David Ruf
Seine Mannschaft sei nach den zuletzt sehr guten Ergebnissen entsprechend selbstbewusst, sich aber gleichzeitig der schweren Aufgabe beim hessischen Aufsteiger bewusst. "Wir werden unseren besten Fußball zeigen müssen", so Kauczinski. "Wenn man dort bestehen und etwas holen will, muss man wirklich alles zusammenpacken, was das Kämpferische und die Ordnung auf dem Platz angeht." Die vom ehemaligen KSC-Spieler Dirk Schuster trainierten Hessen würden zudem bekanntermaßen nur wenige Torchancen zulassen. "Sie haben eine gute Ordnung und sind eine kampfstarke Mannschaft."
Max ersetzt Kempe
Kauczinski wird seine Anfangsformation in jedem Fall auf einer Position verändern müssen. Dennis Kempe ist aufgrund von Oberschenkelproblemen zum Pausieren gezwungen, ihn wird Philipp Max auf der linken Abwehrseite vertreten. "Philipp hat sich diese Chance verdient. Seine Grundtendenz in den bisherigen Spielen war ordentlich. Bisher waren es immer Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass Dennis spielte", so Kauczinski. "Ich hoffe bei ihm auf den Durchbruch und auf einen unbelasteten, freien Auftritt sowie ein gutes Spiel."
Gulde gibt grünes Licht
Ein Fragezeichen stand zuletzt noch hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Manuel Gulde. Auch er laborierte an Oberschenkelproblemen, die bereits seine Auswechslung im Spiel am Sonntag gegen Aue notwendig gemacht hatten. Am Donnerstag hatte Gulde ein Lauftraining absolviert, im Training heute stand für ihn ein erster Belastungstest an. Im Anschluss an die Übungseinheit gab der 23-jährige soweit grünes Licht, dass er die Reise nach Darmstadt mit angetreten hat.
Dort soll er wieder an der Seite von Daniel Gordon die Innenverteidigung bilden. "Manuel und Daniel haben gut zusammengespielt. Dies belegt nicht nur die Tatsache, dass wir in den letzten fünf Spielen lediglich ein Gegentor kassiert haben", erklärte Kauczinski. Auch die Tatsache, dass Gulde in dieser Woche nur eine Trainingseinheit absolviert hat, sei kein großer Nachteil. "Manuel kommt aus dem Wettkampf. Wenn er schmerzfrei ist, kann er das."
Während Boubacar Barry wegen seiner Knieverletzung weiter pausieren muss, haben Philipp Klingmann, Gaétan Krebs und Martin Stoll im Training bereits wieder erste Gehversuche gemacht. Klingmann und Krebs spielen in Kauczinskis Planung derzeit noch keine Rolle, Stoll zählt bereits zum Aufgebot für das morgige Spiel.











