Volles Haus im ersten Endspiel
Flutlichtatmosphäre im ausverkauften Wildpark: Im letzten Topspiel der aktuellen Zweitligasaison empfängt der KSC am Montagabend (20.15 Uhr) den Tabellendritten SV Darmstadt 98.

Von David Ruf
Für Markus Kauczinski ist die Partie gegen die 'Lilien' das erste Endspiel. "Da brauchen wir nicht drumherum reden, es ist ganz klar: Jetzt geht's ans Eingemachte und jetzt gilt es, als Mannschaft da zu sein, dem Druck standzuhalten", sagte der Chefcoach am Freitag.
Kauczinski: "Wissen, dass wir etwas gutzumachen haben"
"Das Spiel in Aue vom Sonntag ist für uns abgehakt", erklärte Kauczinski. "Wir wissen, dass wir unsere Fans enttäuscht haben und das wollen wir natürlich hier im Wildpark gegen Darmstadt vor ausverkauftem Haus wieder gutmachen."
Um gegen die Hessen zum Erfolg zu kommen, werde es vor allem nötig sein, gut zu verteidigen, so Kauczinski. "Es wird darauf ankommen, eine gute Struktur zu haben. Wir werden die Kompaktkeit, die uns ausgezeichnet hat, an den Tag legen müssen."
Ohnehin sieht Kauczinski nur geringe Unterschiede zwischen beiden Teams. "Wir werden deshalb an unsere Heimauftritte anknüpfen müssen", glaubt der 45-jährige und führt die Spiele seines Teams in den Partien gegen den FC St. Pauli und im zweiten Durchgang gegen die SpVgg Greuther Fürth als Beispiel an.
Fragezeichen hinter Peitz und Yabo
In Sachen Mittelfeldbesetzung gilt es für Kauczinski abzuwarten, da hinter den Einsätzen von Dominic Peitz und Reinhold Yabo noch Fragezeichen stehen. Peitz hatte einen Schlag auf die Kniekehle abbekommen und musste deshalb zunächst aussetzen. "Das Knie ist dick, er konnte deshalb am Donnerstag nicht trainieren. Wir werden abwarten müssen, wie der Samstag und der Sonntag verlaufen", so Kauczinski.
Yabo hat nach seinen muskulären Problemen mit dem Aufbautraining begonnen und soll nach dem trainingsfreien Freitag am Samstag erstmals wieder mit dem Team trainieren. Kauczinski sieht dennoch gut Chancen, dass der 23-jährige gegen Darmstadt spielen kann. "Das Aufbautraining hat ganz gut funktioniert, so dass wir optimistisch sind, dass er auflaufen kann."
Definitiv ausfallen wird erneut Ylli Sallahi, der weiterhin mit Rückenproblemen zu kämpfen hat. Boubacar Barry wird aufgrund der gleichen Problematik ebenfalls nicht einsatzfähig sein. Barry befindet sich aber bereits auf dem Weg der Besserung und hat mit der Platzreha begonnen.
KSC freut sich über ausverkauften Wildpark
Sowohl im Heimspiel gegen Darmstadt 98 als auch in der Partie gegen den TSV 1860 München können sich Kapitän Dirk Orlishausen und seine Mitspieler auf einen ausverkauften Wildpark freuen. "Das freut uns natürlich sehr", sagt Sportdirektor Jens Todt. "Wir haben die Chance, jede Woche zu zeigen, dass es sich lohnt, unsere Spiele anzugucken. Dafür tun wir alles."











