Vollath vor Saisondebüt

Vorberichte 14/15

René Vollath wird im Heimspiel gegen den VfL Bochum (Samstag, 13.00 Uhr) erstmals in dieser Saison das Tor des KSC hüten, Florian Stritzel wird als Ersatztorwart auf der Bank Platz nehmen. Der etatmäßige Keeper und Kapitän Dirk Orlishausen hatte sich bei der Partie in Heidenheim eine Beckenprellung zugezogen und konnte nach einem Belastungstest am Freitag noch keine Entwarnung geben.

Von David Ruf
Cheftrainer Markus Kauczinski wird seine Anfangsformation zudem auf zwei weiteren Defensivpositionen ändern müssen. Rechtsverteidiger Enrico Valentini fehlt gelb-gesperrt, für ihn wird Philipp Klingmann in die Anfangsformation zurückkehren.

Im Abwehrzentrum verhindern Oberschenkelprobleme einen weiteren Einsatz von Daniel Gordon. Der 30-jährige war am Freitag in Heidenheim aufgrund seiner Verletzung ausgewechselt und durch Jan Mauersberger ersetzt worden. Mauersberger wird auch am Samstag gegen Bochum auflaufen.

Dem Einsatz von Manuel Gulde steht hingegen nichts mehr im Weg. Gulde hatte zu Beginn der Woche mit einem Infekt zu kämpfen, war aber bereits am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und konnte grünes Licht für einen Einsatz am Samstag geben.

Dennis Kempe fällt aufgrund seiner Wadenverletzung weiter aus. „Geplant ist, dass Dennis in der nächsten Woche startet und aufgebaut wird, um dann auch wieder einsatzfähig zu sein“, sagte Kauczinski an seinem 45. Geburtstag am Donnerstag.

Veränderungen im Mittelfeld möglich
Gegen Bochum könnte es außerdem personelle Veränderungen im Mittelfeld geben. „Ich bin hier am überlegen, weil ich nicht durchweg zufrieden war mit unserem Offensivspiel in Heidenheim“, so Kauczinski. Dies schließe auch Neuzugang Ylli Sallahi ein, der besser spielen könne. „Generell gilt es, für den Spieltag das Beste zu finden und da gibt es möglicherweise Alternativen.“ Die heißen in diesem Fall Gaétan Krebs und Dimitrij Nazarov. „Dimi ist immer gut für eine besondere Leistung. Gaétan ist jemand, der über sehr viel Potenzial verfügt, der uns mit seiner Ruhe am Ball, seiner Abgeklärtheit und seinem taktischen Vermögen helfen kann“, so Kauczinski.

Kauczinski erwartet unbequemen Gegner
Der Karlsruher Cheftrainer erwartet mit dem VfL eine „schwierige und harte Aufgabe“ im Wildpark. „Wir wissen, dass jede Aufgabe anders, aber schwer ist. Die Bochumer haben in ihren ersten beiden Spielen des Jahres gezeigt, dass sie ein ganz unbequemer Gegner sind“, weiß Kauczinski. „Sie haben sehr viel Qualität nach vorne, sind konterstark, sehr beweglich und flexibel in ihrem Spiel.“

„Dennoch kommt es vor allem darauf an, dass wir unser Spiel durchziehen“, ist sich Kauczinski sicher. „Wir waren in Heidenheim trotz des Sieges nicht mit allem zufrieden. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir zu viele leichte Bälle verloren, konnten unser Spiel nicht so durchziehen, wie wir es wollten und haben noch Potenzial im Spiel nach vorne offenbart. Das werden wir gegen Bochum angehen.“


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