Vierter Sieg in Folge für den KSC
Gegen den VfL Osnabrück drehte der KSC am heutigen Tag einen 0:1-Rückstand und sicherte sich damit im vierten Spiel in Folge den vierten Sieg. Dominik Kother und Philipp Hofmann sorgten für die Karlsruher Tore.

Christian Eichners Taktik:
Unverändert im Vergleich zum vergangenen Wochenende startete das Team von Christian Eichner am heutigen Samstag gegen den VfL Osnabrück. Das bedeutete einen erneuten Einsatz für Christoph Kobald und Daniel Gordon in der Innenverteidigung, auf den Flügeln begannen Marc Lorenz und Kyoung-Rok Choi.
Das Spiel in der Zusammenfassung:
Die erste Chance der Partie gehörte auch heute an der Bremer Brücke dem KSC: Jerôme Gondorf brachte den Ball nach zwei gespielten Minuten auf den Kopf von Marc Lorenz, der aus spitzem Winkel allerdings nur das Außennetz traf. Danach sorgten dann die Osnabrücker für Aufruhr in der Gefahrenzone der Blau-Weißen. Auf einen Abschluss von Luc Ihorst, der am langen Pfosten vorbeistrich, folgten vier Ecken innerhalb kürzester Zeit für den VfL. Insgesamt gestaltete sich das Duell in der Anfangsphase intensiv und kampfbetont.
Erst nach über 20 Minuten kehrte etwas Ruhe ein, die aber nicht lange währte. In der 27. Minute versuchte es Reis aus knapp 20 Metern mit einem Drehschuss, aber auch ohne Marius Gersbecks Eingreifen landete dieser neben dem linken Pfosten. Eine Minute später zappelte das Leder dann aber doch hinter dem 25-Jährigen im Netz: Nach einem Freistoß von Sebastian Kerk nahe der linken Außenlinie köpfte Timo Beermann zu unbedrängt zur 1:0-Führung ein (28.). Die Partie gestaltete sich bis dato ausgeglichen und blieb das auch bis zur Halbzeitpause, spielerisch war auf beiden Seiten Luft nach oben.
Ohne Wechsel ging es in die zweiten 45 Minuten, die Gondorf direkt mit einer guten Offensivaktion eröffnete. Seine Flanke von rechts fand Philipp Hofmann im Zentrum allerdings nicht, Bashkim Ajdini klärte (46.). Für mehr Wirbel in der Offensive kam bereits eine gute halbe Stunde vor Schluss Dominik Kother für Lorenz. Wenig später legte Christian Eichner noch einen drauf und nahm Lukas Fröde zugunsten von Babacar Gueye aus dem Spiel. In der spielerisch weiterhin schwachen Partie blieben die Großchancen dennoch aus, stark zeigten sich beide Teams nur in ihrer Lauf- und Kampfleistung. Der VfL investierte nicht viel nach vorne, dem KSC gelang offensiv nicht das Erhoffte.
Erst 15 Minuten vor Schluss nahm das Aufeinandertreffen auf einmal Fahrt auf. Erst parierte VfL-Keeper Philipp Kühn einen direkten Freistoß von Marvin Wanitzek von der linken Seite noch stark zur Ecke, doch kurz darauf musste er sich geschlagen geben: Der fällige Eckstoß landete bei Gueye, der zu Kother weiterleitete. Am langen Pfosten verwertete der 20-Jährige den Ball wenige Meter vor dem Tor zum Ausgleich (77.). Der Treffer veranlasste nun die Osnabrücker dazu, offensiv doch noch einmal aktiver zu werden. Die erneute Führung der Niedersachsen wusste in der 88. Minute allerdings Gersbeck zu verhindern, der gegen Ihorst aus kurzer Distanz stark parierte.
Und dann drehte der KSC an der Bremer Brücke das Spiel komplett! Gersbeck leitete nach einer VfL-Ecke den Konter ein und schickte Kother auf die Reise. Sein Ball fand zu Hofmann, der von der rechten Seite aus zur 1:2-Führung netzte (89.). Die letzten Minuten musste der KSC nun nur noch über die Zeit bringen und löste dies stark. Somit standen die Badener nach der vierminütigen Nachspielzeit in Osnabrück als Sieger fest.
Unsere Personalie des Spiels:
Unsere Personalie des Spiels ist heute die ganze Mannschaft! Denn trotz einer vergleichsweise schwachen Leistung in der ersten Halbzeit gaben sich die Karlsruher nicht auf und drehten in Osnabrück das Spiel gegen den Tabellenfünften. Die Einwechslungen von Dominik Kother und Babacar Gueye hatten daran einen großen Anteil.
Unsere Zahlen des Spiels:
Mit dem Sieg gegen die Lila-Weißen schnappt sich der KSC den 12. Punkt im 4. Spiel und klettert damit zunächst auf den 5. Tabellenplatz.
Fazit und Ausblick:
In einem kampfbetonten Spiel gehen die Badener nach knapp einer halben Stunde in Rückstand, verlieren allerdings die Hoffnung an einen Punktgewinn in Osnabrück nicht und drehen kurz vor Schluss die Partie! Am nächsten Wochenende wartet im heimischen Wildparkstadion Fortuna Düsseldorf, Anpfiff am Sonntag, den 13. Dezember, ist um 13.30 Uhr.
Die Übersicht:
Karlsruher SC: Gersbeck – Heise, Kobald, Gordon, Thiede – Fröde (63. Gueye) – Lorenz (57. Kother), Gondorf, Wanitzek, Choi (72. Batmaz) – Hofmann
VfL Osnabrück: Kühn – Wolze, Trapp, Beermann, Ajdini (83. Santos) – Blacha (60. Henning), Gugganig – Schmidt (74. Multhaup), Kerk (60. Taffertshofer), Reis (74. Engel) - Ihorst
Tore: 1:0 Beermann (28.) | 1:1 Kother (77.), 1:2 Hofmann (89.)
Gelbe Karten: X | Hofmann (31.), Wanitzek (71.). Gondorf (84.)
Ort: Bremer Brücke, Osnabrück
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Patrick Ittrich












