U19 kassiert erste Saisonniederlage
Eine bittere Niederlage musste die U19 beim Auswärtsspiel in Fürth hinnehmen. Nach acht erfolgreichen Spielen unterlagen die Blau-Weißen mit 1:2 gegen Greuther Fürth.
Eigentlich hatte alles wie immer begonnen, der KSC übernahm von Beginn an das Spiel und Simon Zoller erzielte bereits in der neunten Minute das 1:0 für den KSC. Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Jungs um Trainer Böhm aber immer mehr das Tempo aus dem Spiel, hatten bis zur Pause aber weitere klare Einschussmöglichkeiten, scheiterten allerdings entweder am guten Fürther Keeper oder trafen nicht das Tor. „ Im ersten Durchgang ging es noch so halbwegs, aber auch da haben wir schon viel zu wenig gemacht. Bis zur Pause hatten wir das Glück, das Fürth uns keinerlei Gegenwehr leistete.“ So Böhm zur ersten Halbzeit.
Nach der Pause zeigte der KSC sein mit Abstand schlechtestes Spiel der ganzen Saison, gleichzeitig kam Fürth mit deutlich mehr Mut aus der Kabine. Das schon im ersten Durchgang nicht bundesligawürdige Spiel wurde noch schlechter, der KSC reagierte nur noch, Fürth mühte sich redlich, ohne jedoch klare Akzente zu setzen. „Das Schlimme ist, dass wir trotz der desolaten Leistung auch im zweiten Durchgang noch klare Chancen hatten, dass erlösende 2:0 zu erzielen“ kommentiert Böhm die Leistung seiner Mannschaft nach der Pause, „ aber wir hatten einfach keine Spannung und haben unsere Chancen kläglich vergeben!“ Auch der erhoffte Aufschwung durch die Auswechslungen blieb am Samstag aus und so war es schließlich wie immer im Fußball. In der 83. Minute konnte die gesamte KSC-Abwehr den Ball nach einem seitlichen Freistoß nicht aus der Gefahrenzone bringen. Schließlich fiel der Ball einem Fürther Angreifer vor den Fuß und der bedankte sich mit dem 1:1 Ausgleich. In der zweiten Minute der Nachspielzeit kam es noch schlimmer für den KSC. Schoch erkämpfte sich den Ball in der gegnerischen Hälfte, hätte den entscheidenden Konter einleiten können, spielte den Ball aber wieder einem Fürther Mittelfeldspieler in den Fuß. Fixel foulte seinen Gegner an der Mittellinie und erhielt hierfür zurecht die Rote Karte. Der folgende Freistoß fiel wieder auf Umwegen einem Fürther Stürmer vor die Füße und der staubte zum vielumjubelten 2:1 Siegtreffer für Greuther Fürth ab, das Spiel wurde danach nicht wieder angepfiffen.
„Wir hatten auch heute wieder die klaren Torchancen und hätten das Spiel gewinnen können, wenn nicht gar müssen, hatten aber eigentlich keinen Sieg verdient“, so Trainer Böhm sichtlich sauer nach der ersten Saisonniederlage. „Mir war klar, dass auch wir nicht jedes Spiel gewinnen können, ich ärgere mich aber unheimlich über die Art und Weise, wie wir dieses Spiel hergeschenkt haben. Klar haben auch wir derzeit mit der Grippewelle zu kämpfen und unsere beiden Innenverteidiger waren alles andere als fit, aber die beiden haben noch die beste Leistung gebracht. Es reicht aber gegen keinen Gegner auf dem Niveau, wenn lediglich vier Spieler ihr normales Potential abrufen, dann kann man einfach nicht gewinnen. Trotzdem ist es sehr bitter, wenn du in der zweiten Minute der Nachspielzeit so ein blödes Tor kassierst“, so Böhm weiter. „Schlussendlich wir dürfen jetzt auch nicht alles mies machen. Wir haben bis zu diesem Zeitpunkt eine sehr gute Saison gespielt und vielleicht war es ja auch ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt!“











