U19 gewinnt Derby
Am Sonntag war der SV Waldhof Mannheim zum badischen Derby im Wildpark zu Gast. Der KSC übernahm von Beginn an die Initiative und versuchte das Spiel in den Griff zu bekommen.

Mannheim stand tief und wartete auf Konter. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe die Hausherren das Spiel in den Griff bekamen, dann erspielten sich die Blau-Weißen ein deutliches Übergewicht. In der 20. Minute fiel dann das 1:0 für den KSC. Nach einem seitlichen Freistoß konnte Jones den Ball zurück ins Zentrum köpfen, Rupp stand völlig frei und schob zur Führung ein. Kurz darauf tauchte Thomalla frei vorm Gästetor auf, scheiterte aber am guten Waldhof-Keeper. Noch vor der Pause war es erneut Thomalla, der wieder alleine vorm Mannheimer Tor stand und abermals in Hartkämper seinen Meister fand. Die Waldhöfer hatten aus dem Spiel heraus keine Torgelegenheit, waren aber bei Standards mit ihren vielen großen Spielern immer gefährlich.
Nach der Pause übernahm der KSC weiter das Kommando. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite kam Albrecht frei zum Schuss, scheiterte aber wieder am Waldhöfer Keeper. Hartkämper stand auch in der 65. Minute wieder im Mittelpunkt, als er einen herrlichen Freistoß von Thomalla noch um den Pfosten lenken konnte. Wenig später war es erneut Albrecht, der am Mannheimer Keeper scheiterte und so die vorzeitige Entscheidung verpasste. Besser machte es schließlich Thomalla in der 86. Minute. Nach schöner Einzelleistung traf er überlegt ins lange Eck zu sorgte so für die endgültige Entscheidung zugunsten des KSC.
KSC-Trainer Böhm zeigte sich nach dem Spiel mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Alles in Allem war es für mich unsere schwächste Saisonleistung, die wir heute geboten haben. Wir haben zu viele einfache Bälle verloren und zu wenig Fußball gespielt. Bei einigen Spielern hat mir heute vor allem die Spannung gefehlt und das ärgert mich einfach. Klar haben wir das Spiel gewonnen, aber die Einstellung einiger Jungs gefällt mir nicht! Wenn wir uns in der Spitzengruppe etablieren wollen, dürfen wir uns keine Ausrutscher erlauben und müssen alle Gegner ernst nehmen.“











