U19: 20 gute Minuten reichen zum Sieg im ersten Heimspiel
Bei hervorragendem Fußballwetter war am Sonntag der SSV Jahn Regensburg bei der U19 im Wildpark zu Gast. Die sehr defensiv eingestellten Gäste machten es dem KSC in der ersten Spielhälfte doch sehr schwer.
Sie standen mit zehn Mann in der eigenen Hälfte und waren zunächst nur mit dem Verhindern von Karlsruher Angriffen beschäftigt. Der KSC tat sich sichtlich schwer gegen die gut organisierte und vielbeinige Abwehr, ließ in der ersten Halbzeit aber auch so ziemlich alles vermissen, was eine spielstarke Mannschaft auszeichnet. In der 37. Minute kam es dann ganz dicke für die Hausherren, zuerst rutschte Blank der Ball am eigenen Strafraum über den Fuß, dann sah Stricker im KSC-Tor nicht gut aus und so stand es plötzlich 0:1. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.
Im zweiten Durchgang zeigte die Mannschaft dann vom Anstoß weg endlich, welches Potential in ihr steckt. Die erste gelungene Kombination in der 46. Minute über Hasel und Albrecht schloss Thomalla überragend zum Ausgleich ab. Nur eine Minute später erzielte Keusch den 2:1-Führungstreffer für die Blau-Weißen nach einer Schoch-Ecke. Beim darauf folgenden Anspiel eroberte Zoller den Ball, spielte Thomalla überlegt frei. Dieser bedankte sich mit dem 3:1. In der Folge dominierte der KSC das Spiel, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich eine Vielzahl von klaren Torchancen. Den schönsten KSC-Angriff vollendete Zoller in der 53. Minute zum völlig verdienten 4:1. Thomalla krönte seine gute Leistung mit seinem dritten Treffer des Tages in der 65. Minute. Zoller hatte mustergültig geflankt und Thomalla köpfte überlegt ein. Als der KSC es dann wieder etwas ruhiger angehen ließ, kamen die Regensburger noch zum 5:2. Ein Regensburger Offensivspieler wurde nicht rechtzeitig attackiert, traf aus 27 Metern ins KSC-Tor und so blieb es schließlich bei einem deutlichen Heimsieg der U19.
Trainer Böhm war mit dem Spiel aber alles andere als zufrieden: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr schlecht Fußball gespielt. Der Jahn stand zwar gut und hat aggressiv verteidigt, aber wir haben völlig ohne Tempo und vor allem ohne jegliche Leidenschaft gespielt. Was wirklich in der Mannschaft steckt, war ja dann nach der Pause deutlich zu sehen. Da haben wir überragend gespielt und schließlich auch völlig verdient gewonnen. Aber trotzdem ärgert mich unser Auftreten in den ersten 45 Minuten. Das muss sich schnell ändern, sonst geht das irgendwann mal kräftig in die Hose!“, resümierte der Coach nach dem Spiel.











