U17: Verdiente 1:2-Niederlage in Kaiserslautern

aKAdemie von David Ruf

Am Samstag holten sich die KSC-Junioren nach einem insgesamt schwachen und mutlosen Auftritt beim 1. FC Kaiserslautern eine verdiente Niederlage ab.

Bereits nach sieben Minuten wurde der Plan, aus einer gesicherten Abwehr heraus zu eigenen Möglichkeiten zu kommen, durchkreuzt. Ein eher harmloser Angriff der Gastgeber wurde von der KSC-Abwehr zu kurz und dann noch in die Mitte abgewehrt. Der FCK nutzte diesen Fehler prompt aus und erzielte den Führungstreffer zum 1:0. In der 17. Minute hatte der KSC Glück nicht weiter in Rückstand zu geraten. Ein FCK-Stürmer drang in den Strafraum ein und statt selbst aus aussichtsreicher Position zu schießen, legte er für einen Stürmerkollegen auf. Der Querpass kam nicht an und so blieb es beim Spielstand von 1:0.

Die erste nennenswerte Torchance hatte der KSC in der 19. Minute, wobei KSC-Stürmer Eray Gür mit einem Heber nur knapp am Torhüter der Gastgeber scheiterte. In der letzten Viertel-stunde der ersten Halbzeit schien der KSC das Spiel besser in den Griff zu bekommen und erarbeitete sich die größeren Spielanteile. Dennoch blieb Kaiserslautern weiter gefährlich, begünstigt durch Missverständnisse und Unsicherheiten in der KSC-Defensive.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit handelte Trainer Stefan Ronecker, brachte zwei neue Spieler und organisierte die Abwehr neu. Aber bereits in der 51. Minute kassierte der KSC das 2:0, ausgehend von einem Freistoß aus dem rechten Mittelfeld. Die stramme Hereingabe wurde tief im 16er von einem aufgerückten FCK-Abwehrspieler unbedrängt direkt in das KSC-Tor gelenkt. Wer jetzt ein Aufbäumen des KSC erwartet hatte sah sich leider getäuscht. Das KSC-Mittelfeld brachte das Spiel nicht unter Kontrolle und konnte in der zweiten Halbzeit kaum eine Torchance herausspielen. Der FCK, der an diesem Nachmittag beweglicher und zielstrebiger wirkte, war dem dritten Tor näher als der KSC dem Anschlusstreffer. Das 2:1 durch den eingewechselten Koray Gündüzoglu fiel erst wenige Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit und vermochte an der Niederlage nichts mehr zu ändern.

Trainer Stefan Ronecker sagte nach dem Spiel: “Die Realität tut weh, aber der Abstiegskampf hat begonnen“. slz/ron

KSC: Salscheider, Paschke, Sol, Bruckner (67. Glaser), Denefleh (41. Bingert), Timar, Reiß, Ulusoy, Brunner (41. Lider), Sert, Gür (65. Gündüzoglu)


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