U15 bezwingt Hertha im Finale von Ilshofen mit 3:2
Der KSC bezwingt nach 0:2 Rückstand den Hauptstadtclub Hertha BSC noch mit 3:2 und blieb somit im gesamten Turnier ohne Niederlage.
Der Nachwuchs aus dem Wildpark startete mit einem 6:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken in das 2-Tages Turnier. Doch bereits im 2. Spiel wurden die Blau-Weissen etwas nachlässig und man musste sich mit einem 1:1 gegen den Ligakonkurrenten aus Ulm begnügen. Im nächsten Spiel des ersten Tages gewann man wieder souverän gegen Ujpest Budapest aus Ungarn mit 7:2.
Der nächste Morgen begann mit einem 4:2-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Somit stand man als Gruppensieger fest und zog in die Zwischenrunde ein. Hier traf der KSC auf die Stuttgarter Kickers und Red Bull Salzburg.
Das Auftaktspiel ging leicht und locker mit 8:0 an den Wildparkclub. Auch im zweiten Zwischenrundenspiel war man 5:1 erfolgreich und traf somit im Viertelfinale wiederum auf Borussia Möchengladbach. Nach schneller 2:0 Führung schraubte man einen Gang zurück und musste auch prompt den Anschlusstreffer hinnehmen. Letztendlich rettete der KSC aber die Führung über die Zeit und stand damit im Semifinale gegen Borussia Dortmund. Schnell lag man gegen den Revierclub mit 0:2 im Hintertreffen. Doch die Wildparkjungs zeigten Moral und Wille und schafften noch den Ausgleich. Als sich alle bereits mit einem Unentschieden begnügten, gelang Marcel Mehlem mit der Schlusssirene der Siegtreffer. Der Jubel über die erreichte Finalteilnahme war riesig.
Nach Passau war es der zweite Finaleinzug. Gegner war die Hertha aus Berlin. Die Berliner begannen furios und erzielten bereits nach einer Minute die Führung. Auch der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Wie bereits im Halbfinale lag man wieder mit 0:2 hinten. Doch die Mannschaft des KSC kam auch im Endspiel wieder zurück. Der starke Kevin Akpoguma erzielte nach Vorarbeit von Max Rohr den Anschluss. Wiederum derselbe Spieler war für den Ausgleich verantwortlich, als er nach toller Ballannahme überlegt einschob. Eine Minute vor dem Ende gelang Jimmy Marton nach schöner Vorarbeit des agilen Max Rohr sogar noch der Siegtreffer. Nun gab es kein Halten mehr. Der Jubel bei den Spielern und dem Anhang groß. Endlich hatte man einen Turniersieg eingefahren.
„Die Moral, der Einsatz, der Wille und die Leidenschaft der Jungs waren grandios. Zudem waren sie fußballerisch das beste Team an diesem Wochenende. Deshalb haben sie sich diesen Sieg verdient“, so das Fazit des Trainers Tim Walter.











