U14 mit Punkteteilung

aKAdemie von David Ruf

Zum Saisonstart hatten sich die U14-unioren viel vorgenommen. Nach 70 Minuten musste das Team jedoch gegen eine körperlich deutlich überlegenere Mannschaft Lehrgeld zahlen.

Gleich zu Beginn der Partie übernahm der KSC die Initiative, arbeitete gut gegen den Ball und kam so immer wieder in der gegnerischen Spielhälfte zu Balleroberungen. So hatten die Blau-Weißen auch die erste Gelegenheit. Nach einer guten Kombination flankte Dehm auf Giardini, der den Ball mit einer tollen Direktabnahme an die Latte setzte. Defensiv stand man sehr stabil und ließ den Mannheimern keine nennenswerte Torchance zu, Distanzschüsse waren die einzigen Offensivaktionen des VfR. Kurz vor der Halbzeit hatten die Spieler aus dem Wildpark nochmals eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen, Giardini verpasste jedoch den richtigen Moment für ein Abspiel. Besser machte es der gleiche Spieler nach der Pause. Er setzte mit einem klugen Zuspiel Frank ein, der überlegt einschob und zum verdienten 1:0 traf. In der Folgezeit hatte der KSC die beste Phase des Spiels. Zunächst spielte Faber auf Frank, der den Torwart überlief, aber aus halblinker Position das leere Tor verfehlte. Der gleiche Spieler war es, der nach einer Flanke von Bäuml am starken Gästekeeper scheiterte. Im Anschluss verletzte sich Ronecker schwer und musste ausgetauscht werden. In den folgenden zehn Minuten hatten die Gastgeber keine Ordnung mehr im Spiel, setzten den Gegner nicht mehr unter Druck und kassierten in der 55. Minute den Ausgleich. Danach besann sich die Mannschaft wieder, konnte aber keine klare Torchance mehr herausspielen und musste somit mit dem Unentschieden leben.

„Ich denke, wir sind spielerisch gut in die Saison gestartet. Wenn wir in unserer Druckperiode das 2:0 erzielen bin ich mir auch sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen. Am Ende stehen zehn schwache Minuten zu Buche, in denen wir für unsere Passivität bestraft worden sind. Die Jungs müssen sich einfach an ein höheres Spieltempo und die körperliche Unterlegenheit gewöhnen. Ich hoffe, sie können aus dieser Partie ihre Lehren ziehen, denn wir müssen einfach über die komplette Distanz eine gute Leistung zeigen, um Spiele zu gewinnen. Vor allem Tim Ronecker wünsche ich an dieser Stelle alles Gute und eine schnelle Genesung!“


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