Treffer von Tarvajärvi und Iashvili sichern Sieg gegen Freiburg

Profis von Daniel Heinz

Der KSC hat am Dienstagabend auch den zweiten Härtetest seiner Saisonvorbereitung bestanden und schlug dabei den Bundesligaaufsteiger SC Freiburg in einem Testspiel mit 3:2.

Von David Ruf
Vor 6350 Zuschauern im Offenburger Karl-Heitz-Stadion erwischten die Breisgauer zunächst den besseren Start. In der 7. Minute konnte Jeff Kornetzky einen Freistoß von Julian Schuster gerade noch ans Aluminium lenken. Diese Aktion war für den KSC offensichtlich eine Art Weckruf, denn die Karlsruher kamen nun besser ins Spiel und Niklas Tarvajärvi besorgte nach einer schönen Flanke von Andreas Schäfer schon kurz darauf das 1:0 (16.). Der finnische Neuzugang war es auch, der nur drei Minuten später einen von Christian Timm eingeleiteten Angriff mit seinem zweiten Treffer vollendete. Im Anschluss verflachte die Partie bei sommerlichen Temperaturen etwas, ehe gegen Ende der ersten Halbzeit die beste Phase der Freiburger folgte. Zunächst tauchte Cedrick Makiadi völlig frei vor Kornetzky auf, umkurvte den Schlussmann, verfehlte aber anschließend das leere Tor (36.). Pech hatten die Freiburger in der 40. Minute, als Madiaki einen Kopfball zunächst an die Latte setzte und Mohamadou Idrissou bei seinem Nachschuss nur den Pfosten traf. Vier Minuten vor Ende der ersten Hälfte schaffte Jonathan Jäger mit einem Schuss aus elf Metern dennoch den Anschlusstreffer.

Zu Beginn der zweiten Hälfte blieben die Freiburger das agilere Team und nur ein weiterer Pfostentreffer bewahrte den KSC vor dem Ausgleich (47.). Auch Tommy Bechmann gelang dieser mit seinem Schuss in der 51. Minute nicht. Erst in der 73. Minute kam der KSC wieder gefährlich vor das Freiburger Tor, wo der einschussbereite Alexander Iashvili aber gerade noch von der Freiburger Hintermannschaft gestoppt wurde. In der 79. Minute verwandelte Iashvili dann aber nach einem Foul am eingewechselten Anton Fink einen Freistoß zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung der Karlsruher. Bis zum Ende der Partie gelang Johannes Flum zwar noch der Anschlusstreffer, am Ende aber steht mit dem 3:2-Erfolg ein KSC-Sieg im zweiten Härtetest der Vorbereitung.

„Wir haben blitzsaubere Kontertore erzielt und hatten einige gute Angriffsaktionen. Allerdings haben wir auch zu viele Torchancen des Gegners zugelassen“, bilanzierte KSC-Cheftrainer Ede Becker nach dem Abpfiff.

Der KSC spielte: Kornetzky (46. Nicht) - Mutzel (71. Demirtas), S. Langkamp (76. Heinrich), M. Langkamp (71. Rupp), Schäfer (75. Blum) - Aduobe (46. Fink), Engelhardt (75. Cuntz) - Timm (57. Dulleck), Stindl (57. Staffeldt) - Iashvili (76. Zoller), Tarvajärvi (46. Chrisantus)


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