Tipps der Polizei zum Derby

von David Ruf

Die polizeiliche Einsatzleitung empfiehlt allen Stadionbesuchern, beim Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem KSC (Samstag, 13 Uhr) frühzeitig anzureisen und den Park&Ride-Verkehr oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Bei der Anreise müssen Zuschauer, die mit ihrem Auto in die Lauterer Innenstadt fahren, mit Behinderungen rechnen. Die Polizei rät deshalb den Anhängern beider Vereine, möglichst früh in die Westpfalz anzureisen und sich an die Verkehrsleitung zu halten. „Wer mit seinem Fahrzeug in die Innenstadt oder ans Stadion fährt, muss mit zeitlichen Verzögerungen rechnen, denn rund 40.000 Fußballfans und der gleichzeitige Einkaufsverkehr am Samstag werden für volle Straßen sorgen“, erläutert Einsatzleiter Thomas Brühl.

Für die Fußballfans aus Karlsruhe setzt die Deutsche Bahn einen Entlastungszug mit einer Kapazität von rund 600 Plätzen ein. Der Park&Ride-Verkehr steht bereits ab 10:45 Uhr zur Verfügung.

In der Innenstadt und im näheren Stadionbereich werden die vollen Straßen zu Verzögerungen führen. Dies betrifft besonders den Löwenburg-Kreisel an der Bremer Straße, der vor dem Spiel – voraussichtlich ab 11 Uhr - zeitweise komplett gesperrt sein wird. Das bedeutet, dass auch die Malzstraße ab diesem Zeitpunkt nicht mehr befahren werden kann, was insbesondere für die Anlieger und die Gäste des dortigen Hotels mit Einschränkungen verbunden sein wird. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof wird dann nur über die Richard-Wagner-Straße möglich sein. Polizeiliche Maßnahmen machen weiterhin kurzfristige Sperrungen des Kreisels auch für den Fußgängerverkehr erforderlich. Nicht zur Verfügung steht vor dem Spiel der Durchgang im Bereich Löwenburg (neben ehemaligem Fanshop). Der Fußgängerverkehr Richtung Westen wird über die Straße „Zum Betzenberg“ zum Stadion geleitet. Zudem stehen die Barbarossa- und Kantstraße uneingeschränkt als Anmarschweg zum Betzenberg zur Verfügung. Die Imbiss- und Getränkestände werden am Spieltag nicht an der Löwenburg, sondern am „Boschplatz“ gegenüber des Polizeipräsidiums aufgebaut sein. Mit Behinderungen müssen auch die Kunden der Geschäfte in der Zollamtstraße rechnen. Der Tipp der Polizei: „Tätigen Sie Ihre Einkäufe am Samstag besser am frühen Vormittag oder späten Nachmittag.“

Für alle Autofahrer gilt:
- Folgen Sie nach Verlassen der Autobahn den Hinweisschildern „Park & Ride“
- Von hier bringen Sie die Busse schnell zum Stadion und nach dem Spiel auch wieder zurück

In der Malzstraße, einer der zentralen Fußwege zum Betzenberg, richtet das Ordnungsamt der Stadt Kaiserslautern am Spieltag ein absolutes Halteverbot ein. Dies gilt drei Stunden vor und bis etwa zwei Stunden nach dem Spiel. Ordnungsamt und Polizei bitten die Anwohner und die mit dem Pkw anreisenden Zuschauer ihre Autos nicht in der Malzstraße abzustellen.

Wie schon mehrfach praktiziert, wird auch beim Südwest-Derby rund um das Fritz-Walter-Stadion und den Hauptbahnhof eine „glasfreie Zone“ eingerichtet. An verschiedenen Kontrollpunkten überprüfen das Ordnungsamt der Stadt Kaiserslautern und Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Westpfalz am Spieltag gemeinsam die Einhaltung dieser Verfügung, um Zuschauer und Ordnungskräfte vor den Gefahren, die generell von Glasbehältnissen ausgehen, zu schützen. Eine Besonderheit in diesem Zusammenhang: Bereits am Hauptbahnhof in Karlsruhe wird die Bundespolizei Vorkontrollen im Hinblick auf das Glasverbot durchführen. Damit soll gewährleistet werden, dass erst gar keine Flaschen oder andere Glasbehältnisse mitgenommen werden.

Das Polizeipräsidium Westpfalz weist daraufhin, dass das Mitbringen und Zünden von Feuerwerkskörpern, Leuchtkugeln, Rauchpulver, Rauchbomben oder anderer Pyrotechnik strafrechtlich verfolgt wird. Pyrotechnische Gegenstände sind gefährlich und gehören nicht in Fußballstadien. Um die Sicherheit im Stadion zu gewährleisten, müssen deshalb intensive Durchsuchungsmaßnahmen bei der Einlasskontrolle eingeplant werden. Auch hier kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

In diesem Zusammenhang nochmals der Appell an alle Fußballfans: Befolgen Sie die Anordnungen der Polizei, des Ordnungsamtes sowie des Ordnungsdienstes und haben Sie Verständnis für die getroffenen Maßnahmen! Sie dienen der Sicherheit aller Besucher! Etwaige Verstöße werden konsequent mit Strafanzeigen und mehrjährigen bundesweiten Stadionverboten geahndet.

„Die Polizei wird mit ihren Maßnahmen dazu beitragen, dass ein friedliches Fußballfest statt findet. Dazu gehört ein konsequentes Vorgehen gegen die (wenigen) gewaltbereiten ‚Fans‘“, erläutert Brühl die polizeiliche Marschroute.


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