Testspielniederlage in der Länderspielpause
Während die 2. Fußball-Bundesliga aufgrund der Länderspielpause aussetzte, nutzten unsere Blau-Weißen die spielfreie Zeit. Bevor es in der kommenden Woche wieder im Liga-Alltag zum Aufsteiger nach Ulm geht, testete das Team von Christian Eichner gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden. Im Spielbericht gibt es das Testspiel zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Christian Eichner setzte im heutigen Spiel auf eine 4-4-2-Formation. Neben dem Innenverteidiger-Duo Beifus und Kobald komplettierten Pinto Pedrosa und der ehemalige Wiesbadener Günther die Viererkette vor Torhüter Robin Himmelmann. Davor durfte Robin Heußer gegen seinen Ex-Club gemeinsam mit Noah Rupp auf der Doppelsechs beginnen. In der Offensive sollten Kapitän Wanitzek und Egloff zusammen mit den beiden Stürmern Hunziker und Pfeiffer für Torgefahr sorgen.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Heute ging es für unseren KSC gegen den Tabellendritten der 3. Liga SV Wehen Wiesbaden. Mit einem knappen 3:2-Auswärtssieg vom vergangenen Samstag gegen die Münchner Löwen im Gepäck reiste Chefcoach Nils Döring und sein Team in die Fächerstadt. Auf dem Emanuel Günther-Platz starteten unsere Blau-Weißen aktiv in die Partie und kamen durch Wanitzek und Heußer zu ersten gefährlichen Torannäherungen.
Verdiente Führung
Nachdem der erst 19-jährige Wiesbadener Torhüter Noah Brdar die ersten Abschlüsse des KSC noch entschärfen konnte und ein Treffer von Hunziker aufgrund einer vorangegangenen Abseitsposition zurückgenommen wurde, klingelte es in der 16. Spielminute zum ersten Mal. Die aus der 2. Bundesliga bekannte kurz ausgeführte Eckballtaktik nickte Marcel Beifus nach Vorlage von Wanitzek zur Führung ein. (16.) In der 33. Minute zappelte der Ball erneut im Netz der Gäste, doch Hunziker stand nach einem schön vorgetragenen Angriff erneut mit der Fußspitze im Abseits.
Neuer Ball und der doppelte Dämpfer
Statt mit dem Spielball der 2. Bundesliga wie im ersten Durchgang ging es nach dem Seitenwechsel mit dem Kunstleder der 3. Liga weiter. Es dauerte nur wenige Minuten, bis Kobald das neue Spielgerät an die Hand bekam und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Nick Bätzner verwandelte den Strafstoß in die Mitte zum Ausgleich. (49.) Nach 61 gespielten Minuten gingen die Gäste aus Wiesbaden dann durch ein kurioses Tor in Führung. Nach Ecke spitzelte Justin Janitzek den Ball unkonventionell in hohem Bogen ins lange Eck.
Frischer Wind für die Schlussphase
Für die letzten 20 Spielminuten rotierte Christian Eichner nochmal ordentlich durch. Neben Schleusener, Rapp, Jensen und Geller bekamen die U19-Spieler Parduzi, Cirpan und Lutolli die Chance, sich zu zeigen. Neues Gesicht: Ebenfalls auf dem Feld stand Aleksandre Narimanidze, ein Gastspieler aus Georgien. In der zweiten Halbzeit ging der Elan in den Angriffsbemühungen allerdings etwas verloren. Der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Stattdessen erhöhte Janitzek erneut nach einer Ecke von der rechten Seite, diesmal per Kopf, zum 3:1-Endstand. (88.)
Fazit und Ausblick
Trotz der Niederlage im Testspiel, bekamen einige Akteure die Möglichkeit Spielminuten zu sammeln. Bis es am kommenden Sonntag wieder in den Liga-Alltag geht, bleibt dem Team von Christian Eichner eine lange und intensive Trainingswoche, um sich optimal auf die Ulmer Spatzen vorzubereiten.
Über die anstehenden Aufgaben unserer Jungs, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.
Die Daten zur Partie
KSC: Himmelmann - Pinto Pedrosa (46. Bauer), Kobald (69. Cirpan), Beifus (46. Zengin), Günther (69. Parduzi) – Wanitzek (69. Lutolli), Heußer (69. Jensen), Egloff (69. Rapp), Rupp (69. Geller) – Hunziker (69. Narimanidze), Pfeiffer (69. Schleusener)
Tore: Beifus (16.) | Bätzner (49.), Janitzek (61.), Janitzek (88.)
Ort: Emanuel-Günther-Platz (Karlsruhe)
Schiedsrichter: Mario Hildenbrand











