Südwestderby im ausverkauften Wildpark
Ein ausverkaufter Wildpark erwartet KSC-Kapitän Dirk Orlishausen und seine Mitspieler beim Südwestderby am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten 1. FC Kaiserslautern.

Von David Ruf
„Vor einer solchen Kulisse aufzulaufen ist stark und ich glaube, dass uns das auch noch einmal einen richtigen Push geben wird“, sagte Cheftrainer Markus Kauczinski am Freitag. „Wir sind uns alle der Bedeutung bewusst, denn es ist ein besonderes Derby. Wir können uns auf ein richtig gutes und umkämpftes Spiel freuen.“
Kauczinski: „Haben gezeigt, dass wir gut spielen und effektiv sein können“
In den letzten beiden Partien gegen Leipzig und Ingolstadt habe sein Team zwei Dinge bewiesen, erläuterte Kauczinski. „Wir haben gegen Leipzig gezeigt, dass wir gut spielen können, wir haben in Ingolstadt aber auch gezeigt, dass wir effektiv sein können und bis zum Schluss gefährlich sind. All das möchten wir am Sonntag zeigen, um den Zuschauern ein gutes Spiel zu liefern und das beste Ergebnis reinzuholen.“
Mit dem FCK warte ein starker Gegner, dessen sei man sich bewusst, so Kauczinski. „Das ist eine Mannschaft, die kompakt und spielerisch gut ist. Auch individuell verfügen sie über sehr viel Qualität.“ Dennoch hat der 45-jährige allen Grund, mit einem positiven Gefühl ins Derby zu gehen. „Die Tatsache, dass wir gegen Leipzig und Ingolstadt in der Hinrunde null Punkte und jetzt vier Zähler geholt haben, gibt uns Mut und auch die Zuversicht, dass wir genau so weitermachen.“
Entwicklung ist zu beobachten
Gerade die Punkteausbeute aus den letzten beiden Spielen beweist aber auch eine weitere Entwicklung der jungen KSC-Mannschaft – sowohl was die einzelnen Spieler, aber auch die Mannschaft insgesamt angeht. „Das geht Hand in Hand. Dadurch, dass sich Einzelne entwickeln, wird das Team insgesamt auch immer stärker“, so Kauczinski. „Die jungen Spieler haben eine Entwicklung. Man merkt, dass immer etwas hinzukommt. Aber auch die älteren Spieler haben Schritte gemacht. Insgesamt lernt man, mit Dingen umzugehen, man will Dinge von vorneherein verhindern, man weiß zu kämpfen und man weiß zu spielen.“
Einsätze von Krebs und Micanski fraglich
Gaétan Krebs konnte nach Rückenproblemen am Freitag wieder trainieren. „Wir müssen abwarten, wie er die Belastung verträgt“, so Kauczinski. Bei Ilian Micanski sei so etwas wie eine „Resthoffnung“ auf eine Einsatzfähigkeit vorhanden. Der bulgarische Nationalspieler hätte wegen eines entzündeten Zehennagels eigentlich operiert werden sollen. Nach einem Aufbohren des Nagels und der Einnahme von Antibiotika blieb Micanski der Eingriff jedoch erspart. „Das hat anscheinend gut gewirkt. Ilian wird am Freitag einen Lauf absolvieren und am Samstag werden wir im Training testen, ob er gegen Kaiserslautern mitwirken kann.“
Dennis Kempe und Jan Mauersberger stehen verletzungsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung. Weitere Fortschritte macht Sascha Traut nach seinem Kreuzbandriss. „Er steigert so langsam das Pensum. Wir haben ihn im Aufwärmprogramm im Training ein bißchen näher herangeführt, dort ist er immer mal wieder länger dabei“, so Kauczinski. „Prognosen geben wir keine ab, denn es macht keinen Sinn, ihn oder uns in irgendeiner Form unter Druck zu setzen. Wir schauen von Woche zu Woche, aber es geht aufwärts.“
Bitte beachten Sie zum Besuch des Spiels und zur Anreise am Sonntag auch folgende Meldungen:
- Offener Brief der Polizei Karlsruhe: s.ksc.de/8s
- Verbot der Mitnahme von Glasflaschen und pyrotechnischen Gegenständen in Zügen am Sonntag: s.ksc.de/8t
- Geänderte Verkehrsführung aufgrund der Baustelle am Mühlburger Tor: s.ksc.de/8x











