Start in die englische Woche: KSC gastiert am Freitagabend in Nürnberg

Vorberichte 16/17

Zum Start in die englische Woche der 2. Bundesliga mit drei Spielen in neun Tagen reist der KSC am Freitag zum 1. FC Nürnberg. Spielbeginn im Stadion Nürnberg ist um 18.30 Uhr.

Von David Ruf
KSC-Cheftrainer Mirko Slomka plagen vor dem Duell mit den Franken große Personalsorgen, er muss auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Neben den drei gelb-gesperrten Dimitris Diamantakos, Jordi Figueras und Franck Kom muss der 49-jährige auch auf die verletzten Boubacar Barry (Hüftbeuger), Dennis Kempe (Zerrung), Moritz Stoppelkamp (Muskelfaserriss), Grischa Prömel (Ödem am Wadenbein) sowie die langzeitverletzten Jimmy Hoffer und Manuel Torres verzichten.

Zudem meldete sich auch noch Rechtsverteidiger Matthias Bader ab. Der Youngster hatte am Mittwochvormittag noch normal mit der Mannschaft trainiert, am Abend aber plötzlich über Unwohlsein geklagt. „Die Blutuntersuchung heute Morgen hat ergeben, dass er einen Virusinfekt hat und deswegen natürlich nicht spielen darf“, berichtete Slomka am Donnerstagmorgen.

„Für uns als Trainerteam ist es nach den vielen Ausfällen eine extrem große Herausforderung, die passende Formation für das Spiel am Freitag zu finden. Es wird eine komplett neue Mannschaft auflaufen“, sagte Slomka weiter. Teil dieses Teams könnten Florian Kamberi und Routinier Gaétan Krebs sein, die beide nach ihren Verletzungen erstmals wieder in einem Pflichtspiel der Profis auflaufen könnten.

Auftritt in Mainz als Mutmacher

Mut schöpfe er aus dem Testspiel-Auftritt am letzten Freitag, bei dem der KSC dem Bundesligisten FSV Mainz 05 ein 1:1-Unentschieden abtrotzen konnte. „Wir haben es dort einfach richtig gut gemacht. Wir haben an alte Tugenden angeknüpft, sind defensiv gut gestanden und haben sehr ordentlich gekontert. Das sind Dinge, auf die wir Wert legen sollten.“ Gerade die Defensive sei in den letzten zehn Tagen im Training ein wichtiges Thema gewesen.

Die Statistik steht vor dem Spiel morgen Abend unterdessen voll auf Slomkas Seite. Als Trainer hat er noch kein Duell mit dem 1. FC Nürnberg verloren und konnte vielmehr gegen keinen anderen Verein so viele Siege feiern: Neun an der Zahl. Damit kann Slomka gut leben: „Ich nehme das gerne zur Kenntnis, vielleicht können wir diese Serie ausbauen. Für mich persönlich scheint Nürnberg ja ein gutes Pflaster zu sein.“


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