Sieg zum Rückrundenauftakt
Ein Start nach Maß! Das neue Jahr beginnt für unseren KSC mit einem Sieg gegen den VfL Osnabrück.

Unsere Jungs starteten unter Flutlicht in die Rückrunde. Nach der erfolgreichen Wintervorbereitung inklusive Trainingslager und drei Testspielen, waren unsere Blau-Weißen seit knapp einer Woche wieder auf unserem altbekannten Wildpark-Gelände unterwegs. Am heutigen Freitag ging es für die Mannschaft gegen das Tabellenschlusslicht aus Osnabrück. Im Spielbericht gibt es die Partie zum Nachlesen.
Christian Eichners Taktik
Unser KSC ging im Vergleich zum letzten Pflichtspiel mit veränderter Abwehr und neu geordnetem Mittelfeld in die erste Partie des neuen Jahres. Robin Bormuth und Marcel Beifus nahmen für Christoph Kobald und Marcel Franke auf der Bank Platz. Außerdem rotierten Lars Stindl verletzungsbedingt und Leon Jensen aufgrund einer Gelbsperre aus der Startelf. Das Mittelfeld bestand deshalb aus Dzenis Burnic, Jerôme Gondorf, Marvin Wanitzek sowie Paul Nebel. Mit Ali Eren Ersungur und Luis Dettling rückten darüber hinaus zwei Talente unserer U19 in den Kader. Ersungur nahm das erste Mal in einem Pflichtspiel der Profimannschaft auf der Bank Platz, Dettling hingegen reiste mit unseren Jungs bereits nach Magdeburg.
Das Spiel in der Zusammenfassung
Der VfL Osnabrück absolvierte in seiner Wintervorbereitung zwei Testspiele. Gegen Twente Enschede erzielten die Lila-Weißen ein 2:2, ehe sie gegen den FC St. Pauli mit 1:3 gewinnen konnten. Im Ligageschäft stand der VfL vor der Flutlichtpartie nicht so gut da. Mit neun Punkten aus 17 Partien befanden sich die Niedersachsen auf dem letzten Tabellenplatz. Für den Club hieß es also ordentlich Punkte sammeln, um ans rettende Ufer zu gelangen. Unsere Jungs hatten unterdessen ebenfalls eine erfolgreiche Wintervorbereitung hinter sich. Mit drei Siegen aus drei Testspielen ging es für unsere Mannschaft mit Rückenwind in die Partie gegen die Lila-Weißen.
Blitzstart zur Führung
Ins neue Jahr startete das Stadion am heutigen Freitag mit der Hymne unserer Freunde aus Berlin. Dem lautstarken „Nur nach Hause“ folgte eine Schweigeminute für den verstorbenen Hertha-Präsidenten Kay Bernstein. Passend dazu sah man von unseren blau-weißen Fans eine Choreo, auf der „Ha Ho He“ zu lesen war. So emotional wie die Partie startete, ging sie auch weiter. Schon in der vierten Spielminute erzielten unsere Fächerstädter das Führungstor. Der neu in die Anfangsformation gerutschte Christoph Kobald schob einen Abpraller aus kürzester Distanz ein und machte den Start in die Rückrunde somit perfekt. In der achten Spielminute kam unsere Eichner-Elf dann erneut gefährlich vor den Kasten der Lila-Weißen. Jerôme Gondorf brachte einen Ball auf Dzenis Burnic, der zwar die perfekte Position hatte, das runde Leder jedoch über das Tor setzte.
Dämpfer durch Gnaase
Kurz darauf zeichnete sich Patrick Drewes mit einer Glanzparade aus. Unser Schlussmann stand bei der Möglichkeit von Christian Conteh goldrichtig und hielt die Null (11.). In der 16. Spielminute setzten sich die Niedersachen wieder im Strafraum unserer Blau-Weißen durch, sodass Dave Gnaase zum Abschluss kam. Mit etwas Glück zischte dieser aber am linken Pfosten vorbei. Den Aufschwung nahmen die Osnabrücker mit in die nächsten Minuten. Dave Gnaase brachte einen Fernschuss aus knapp 20 Metern aufs Tor und erzielte damit den sehenswerten Ausgleich (25.). Lange Zeit blieb es ruhig, ehe unsere Jungs in der 33. Spielminute mal wieder eine Chance kreierten. Jerôme Gondorf servierte den Ball in den Sechzehn-Meter-Raum, wo Igor Matanovic an die Kugel kam, diese jedoch am Kasten vorbeiköpfte. Die nächste gute Gelegenheit des Spiels gab es dann erst in der 41. Spielminute. Philip Heise lief über links ein und spielte den Querpass, der parallel zur Torlinie entlangrollte. Leider waren sowohl Budu Zivzivadze als auch Paul Nebel nicht schnell genug. Den Abschluss der ersten Halbzeit machte eine Großchance unserer Jungs. Marvin Wanitzek köpfte eine Flanke von Paul Nebel in Richtung Philipp Kühn. Die Kugel rauschte aber knapp am rechten Pfosten vorbei, sodass es mit dem 1:1-Zwischenstand in die Kabine ging.
Wanitzek hellwach
Die zweiten 45-Minuten starteten brenzlig. In der 48. Spielminute zeigte Patrick Drewes starke Reflexe und parierte einen Schuss von Erik Engelhardt aus kürzester Distanz. In der 54. Spielminute wurde es dann wieder gefährlich – dieses Mal jedoch für die Osnabrücker. Igor Matanovic kam umgeben von zwei Abwehrmännern zum Abschluss, der einfach nicht ins Eckige wollte und neben dem Kasten landete. Zwei Minuten später gab es dann aber jeden Grund zu Jubeln: Marvin Wanitzek schob das Zuspiel von Igor Matanovic ein und brachte unserem KSC damit die 2:1-Führung.
In den folgenden Minuten ging es zwar viel hin und her, echte Chancen konnten sich dabei weder unsere Eichner-Elf noch die Jungs von Uwe Koschinat herausspielen. In der 70. Spielminute wurde Budu Zivzivadze von Paul Nebel bedient, ein Tor resultierte aus dem Angriff nicht. Die Partie wurde mit der Zeit immer ereignisloser, doch in der Schlussphase gab es nochmals eine erfreuliche Nachricht für unseren KSC. Ali Eren Ersungur machte nach überzeugenden Leistungen in den Testspielen sein Profidebüt für unsere Blau-Weißen! Die letzten Minuten der Partie zogen sich dann nochmal ordentlich, denn die Osnabrücker starteten einige Angriff. Unsere Abwehrreihe stand dabei stets stabil, sodass die Mannschaft zusammen mit den Fans den ersten Sieg in 2024 feiern konnten.
Fazit & Ausblick
Unser KSC meisterte den Rückrundenauftakt und das schon ab der ersten Minute. Mit Christoph Kobald traf zu Beginn der Partie ein Spieler, der neu in die Mannschaft gerutscht war, sein Können aber von Anfang an zeigte. Doch mit der Zeit entwickelten die Osnabrücker Gefahr, sodass der Ausgleich nicht lange auf sich warten ließ. Trotz dessen zeigten unsere Fächerstädter gute Leistungen und erzielten in der 56. Spielminute den verdienten 2:1-Endstand. In der nächsten Woche machen sich unsere Jungs auf den weiten Weg in den Norden. Am Sonntag geht es im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres im Volksparkstadion gegen den Hamburger SV.
Aufstellung
KSC: Drewes – Jung, Kobald, Franke, Heise (86. Herold) - Burnic, Gondorf, Wanitzek, Nebel (86. Ersungur – Matanovic (90. Bormuth), Zivzivadze (76. Schleusener)
VfL Osnabrück: Kühn – Androutsos (64. Makridis), Gyamfi, Diakhite (85. Thalhammer), Kleinhansl – Gnaase, Cuisance, Tesche (64. Kehl) – Conteh (72. Lobinger), Engelhardt, Niemann (85. Rorig)
Die Daten zum Spiel
Tore: Kobald (4.), Wanitzek (56.) / Gnaase (25.)
Ort: BBBank Wildpark
Zuschauer: 21.077
Schiedsrichter: Sören Storks











