Seit vier Spielen ungeschlagen: KSC mit Rückenwind nach München

Vorberichte 16/17

Seit inzwischen vier Spielen ist der KSC in der 2. Bundesliga ungeschlagen und geht mit entsprechendem Rückenwind in das Gastspiel beim TSV 1860 München (Samstag, 13.00 Uhr / Allianz Arena).

Von David Ruf
Während die Formkurve bei den Blau-Weißen im Wildpark auch in der Rückrunde unter dem neuen Cheftrainer Mirko Slomka mit vier Punkten aus zwei Partien und vier erzielten Treffern weiter angestiegen ist, mussten die Münchner „Löwen“ zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen. Der Pleite am letzten Freitag bei Arminia Bielefeld folgte am Mittwoch das Aus im DFB-Pokal beim Drittligisten Sportfreunde Lotte. „Die Stimmungslage ist sicher nicht ideal bei den Sechzigern“, sagt Slomka, der gleichzeitig warnt. „Sie haben gute Einzelspieler in ihren Reihen und deshalb glaube ich, dass sie in jedem Spiel tendenziell eher besser werden, weil Abläufe besser funktionieren und sie lernen, miteinander zu kommunizieren.“ Slomkas Rezept für Samstag lautet daher: „Wir müssen die Sechziger ärgern.“

Bis Ende Januar gehörte KSC-Neuzugang Stefan Mugosa noch zum Kader der Münchner. Slomka hat deshalb mit dem Torschützen aus dem Bochum-Spiel gesprochen und sich bei ihm Informationen über den kommenden Gegner eingeholt. Mugosa selbst wird am Samstag aufgrund einer vertraglichen Regelung mit dem TSV 1860 München allerdings nicht zum Aufgebot zählen.

Gimber oder Valentini als Kempe-Ersatz

Neben den Langzeitverletzten Florian Kamberi und Manuel Torres fehlt in München auch Boubacar Barry, der mit einer Reizung des Knies zu kämpfen hat und für mindestens eine Woche aus dem Mannschaftstraining genommen wurde. Die zuletzt ebenfalls verletzten Martin Stoll und Ylli Sallahi befinden sich seit zwei Tagen wieder im Übungsbetrieb, sind aber noch keine Option für den Kader am Samstag. Gleiches gilt für Gaétan Krebs, der sich nach seinem Kreuzbandriss ebenfalls bereits wieder am Training teilnimmmt.

Fehlen wird Slomka in München auch der gelb-gesperrte Dennis Kempe. Ob Neuzugang Benedikt Gimber oder Enrico Valentini auf der linken Abwehrseite zum Einsatz kommen wird, soll laut Slomka erst kurzfristig entschieden werden. „Beide haben ihre Vorzüge auf dieser Position. Nach dem Training am Freitag und einem Videostudium der Münchner Offensive werden wir das entscheiden.“


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