Richtige Mischung aus Robustheit und taktischer Cleverness finden

Vorberichte 16/17

In bislang sechs Duellen mit dem 1. FC Heidenheim ist der KSC stets ungeschlagen geblieben. Die weiße Weste möchte die Elf von Cheftrainer Tomas Oral auch nach dem Aufeinandertreffen am Freitagabend (18.30 Uhr) behalten. Dirk Orlishausen, Martin Stoll und Enrico Valentini fehlen auf der Ostalb verletzungsbedingt.

Von David Ruf
Für Orlishausen wird René Vollath in Heidenheim nach überstandenen Problemen mit der Bauchmuskulatur das KSC-Tor hüten. „Seine Situation hat sich seit dem Wochenende zum Positiven verändert und nach den Trainingseindrücken sollte ein Einsatz kein Problem sein“, so Oral.

Auf der rechten Abwehrseite wird Youngster Matthias Bader zu seinem zweiten Saisoneinsatz von Beginn an kommen. Oral fand am Donnerstag bereits lobende Worte für den 19-jährigen: „Matze ist auf einem sehr, sehr guten Weg und die erste Option.“

Während Martin Stoll aufgrund von Oberschenkelproblemen weiter passen muss, steht Bjarne Thoelke nach überstandener Erkrankung wieder zur Verfügung. Auch Dennis Kempe konnte nach auskurierter Blessur aus dem Derby vom Sonntag am Mittwoch wieder voll ins Training einsteigen. Ein Fragezeichen bleibt hinter dem Einsatz von Moritz Stoppelkamp, der im Derby einen Schlag auf den Fuß abbekommen hatte, und laut Oral im Training „noch nicht einhundert Prozent spritzig und schmerzfrei“ wirkte.

Robust dagegenhalten und gut organisiert spielen
Nicht nur aus dem Derby, sondern aus den letzten Wochen insgesamt nimmt Oral gute Ansätze mit nach Heidenheim. „Wir sind in beide Richtungen kompakt. Gegen den VfB haben wir zu unglücklichen Zeitpunkten Gegentore bekommen, waren aber in jeder Phase wieder im Spiel. Gerade nach dem Anschlusstreffer hatten wir mehrere gefährliche Situationen kreiert, den finalen Ball dann aber nicht so gespielt, wie wir es eigentlich trainiert und abgesprochen hatten“, so Oral. „Da müssen wir zielstrebiger und konsequenter sein. Dann bekommen wir auch eine Konstanz und insgesamt mehr Stabilität.“

Die richtige Mischung aus Robustheit und einer guten Organisation auf dem Platz soll für die Karlsruher in der Voith Arena der Schlüssel zum Erfolg werden. „Wir müssen beides in den Griff kriegen. Nicht nur die Robustheit und die Aggressivität, wir müssen auch taktisch clever agieren.“


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