Personalsorgen vor Leverkusen-Spiel
Vor der Partie seines Teams gegen Bayer 04 Leverkusen, die morgen um 15.30 Uhr in der Düsseldorfer LTU-Arena ausgetragen wird, plagen KSC-Cheftrainer Ede Becker noch Personalsorgen.

Von David Ruf
So wird Lars Stindl wegen eines grippalen Infekts definitiv ausfallen. Seine Rolle soll der wieder genesene Antonio da Silva ausfüllen. Ein Fragezeichen steht zudem noch hinter dem Einsatz von Sebastian Freis. Der mit acht Treffern beste Torschütze der Karlsruher hat mit einer Innenbandverletzung am Knie zu kämpfen. Becker zeigte sich am Freitagvormittag jedoch zuversichtlich, dass Freis in Düsseldorf mit von der Partie sein kann. Sollte es für einen Einsatz nicht reichen, wären Christian Timm oder Alexander Iashvili eine Alternative. „Iashvili hat nach seiner Einwechslung gegen Hoffenheim für Belebung gesorgt“, lobt Becker seinen Schützling.
Neben dem aufgrund seiner fünften Gelben Karten gesperrten Maik Franz werden auch die verletzten Martin Stoll (Entzündung im großen Zeh), Bradley Carnell (Wadenverletzung), Timo Staffeldt (Oberschenkelprellung) sowie Jeff Kornetzky (Sprunggelenksverletzung) die Reise in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt nicht antreten können.
An der generellen Ausgangslage hat sich für Trainer Becker auch vor dem Spiel morgen nichts geändert. „Wir sind in unserer Situation gezwungen zu punkten und je früher wir erfolgreich sind, desto größer werden unsere Chancen, die anderen Mannschaften einzuholen.“ Die Leverkusener, denen das 120-minütige Pokalspiel gegen Mainz unter der Woche noch in den Knochen stecken dürfte, sind für Becker schwer einzuschätzen. „Sie haben bislang zwei Gesichter gezeigt.“ Dennoch: „Wir dürfen ihre fußballerische Qualität nicht zur Entfaltung kommen lassen und müssen den ballführenden Spieler direkt attackieren. Wenn die Mannschaft einmal ins Rollen kommt, wird es ganz schwer für uns.“











