Ohne Yabo ins Erzgebirge

Vorberichte 14/15

KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski muss beim anstehenden Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue (Sonntag, 13.30 Uhr / Sparkassen-Erzgebirgsstadion) auf Mittelfeldspieler Reinhold Yabo verzichten.

Von David Ruf
Yabo, der in dieser Saison bislang nur das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am 16. Spieltag verpasst hatte, plagten seit dem Heimsieg gegen Greuther Fürth am vergangenen Wochenende muskuläre Probleme. Ein letzter Test auf dem Laufband am Donnerstag habe ergeben, dass der 23-jährige am Sonntag nicht einsatzfähig sein werde, berichtete Kauczinski am Freitag. "Es ist kein Faserriss, aber Ray hat ab einer gewissen Belastung Probleme."

Als Ersatz für Yabo stehen Kauczinski gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Gaétan Krebs ist dabei ebenso ein Thema wie Dimitrij Nazarov und Jungbin Park. Auch eine Variante mit Ilian Micanski als zweitem Angreifer ist denkbar.

Gulde kehrt in die Startelf zurück

Manuel Gulde wird nach abgesessener Gelb-Sperre wieder in der Startelf stehen, darauf legte sich Kauczinski bereits am Freitag fest. "Es ist kein Geheimnis, dass Manuel nach so vielen guten Spielen zurückkehren wird", sagte der 45-jährige.

Auch Enrico Valentini wird beim Spiel im Erzgebirge mitwirken können. Der Rechtsverteidiger hatte im Spiel gegen Fürth ordentlich einstecken müssen und Verletzungen im Gesicht und am Spunggelenk davongetragen. Inzwischen ist der 26-jährige im Trainingsbetrieb aber wieder voll dabei. Das Fragezeichen, das hinter Ylli Sallahi stand, hat sich indes bestätigt: Der Österreicher wird wegen anhaltender Rückenprobleme nicht mit nach Aue fahren. Für ihn rückt Dennis Kempe in den Kader. 

KSC peilt achten Auswärtssieg an
"Der Sieg gegen Fürth hat uns noch einmal beflügelt, wir fahren frohe Mutes ins Erzgebirge", sagte Kauczinski. "Wir wollen weitermachen und werden am Sonntag auf Sieg spielen."

Das Duell der Auer bei Eintracht Braunschweig am Montagabend hatte der KSC-Chefcoach vor dem Fernseher verfolgt, aber aus dem Duell der beiden Teams - auch Braunschweig wird noch ein KSC-Gegner sein - keine neuen Erkenntisse gewonnen. "Ich habe zwei spielerisch starke Mannschaften und ein hart umkämpftes Spiel gesehen. Beides war mir aber bereits bekannt", so Kauczinski, der prophezeit: "Alle Spiele, die wir noch haben, werden hart umkämpft sein."


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