Montagabend am Millerntor: "Die Atmosphäre als positiv empfinden"

Vorberichte 16/17

Im Zweitliga-Topspiel gastiert der KSC am Montagabend (20.15 Uhr) beim ebenfalls abstiegsgefährdeten FC St. Pauli. Die zuletzt gesperrten Grischa Prömel und Hiroki Yamada stehen Mirko Slomka für die Partie in der Hansestadt wieder zur Verfügung.

Von David Ruf
Damit ergeben sich zusätzliche personelle Optionen für den KSC-Cheftrainer. Der 49-jährige wird seine Startelf in jedem Fall erneut umbauen müssen, weil Franck Kom nach seiner Gelb-Roten-Karte aus dem Heimspiel gegen Union Berlin zuschauen muss. Enrico Valentini droht mit Problemen am Innenband ebenso auszufallen wie die verletzten Florian Kamberi, Ylli Sallahi und Manuel Torres. Boubacar Barry, Gaétan Krebs, Martin Stoll und Oskar Zawada werden am Samstag für den KSC II beim Spiel in Ravensburg auflaufen.

Slomka: „Müssen dem Druck und der Atmosphäre standhalten“
Die Blau-Weißen möchten in ihrem ersten Saisonauftritt an einem Montagabend und nach zuletzt zwei 1:2-Niederlagen am Millerntor die Trendwende einleiten. Alles andere als leicht wird diese Aufgabe für die Karlsruher aber nicht, zumal die Hamburger mit sieben Zählern aus den vergangenen drei Spielen gut in Form sind. „Die Mannschaft ist aktuell sehr präsent auf dem Platz, für sie hat es sich ausgezahlt, dass Ewald Lienen auch nach einer schwierigen Phase im Amt geblieben ist“, so Slomka.

Neben der sportlichen Hürde erwartet Kapitän Dirk Orlishausen und seine Mitspieler am Millerntor aber auch eine besondere Atmosphäre. Auch hier gelte es, dagegenzuhalten, sagte Slomka: „Wir müssen dem Druck und dieser Atmosphäre erstens standhalten, aber sie zweitens auch als positiv empfinden. Eine gute Stimmung ist meistens gut für beide Teams.“

Kreuzers Appell an die KSC-Anhänger

Etwa 2.000 KSC-Fans werden die Blau-Weißen vor Ort unterstützen, der FC St. Pauli erwartet mit 29.500 Zuschauern am Montagabend erneut ein ausverkauftes Haus. Eine Form der Unterstützung, die sich KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer auch im Wildpark öfter wünschen würde. „Die Menschen in Karlsruhe hängen am KSC und sie wünschen uns in jedem Spiel den totalen Erfolg“, sagte Oliver Kreuzer am Freitag. „Deshalb kann ich nur an alle, die am KSC hängen, appellieren, in den verbleibenden Heimspielen zu uns ins Stadion zu kommen.“


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