Mit Zuversicht ins Flutlichtspiel gegen Bochum

Vorberichte 15/16

Bereits am Freitagabend (18.30 Uhr) und damit nur vier Tage nach dem Auswärtsspiel in Nürnberg greift der KSC im heimischen Wildpark gegen den VfL Bochum wieder ins Geschehen der 2. Bundesliga ein.

Von David Ruf
Mit dem VfL Bochum treffe man auf eine der Top-Mannschaften der Liga, erklärte KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski. „Es wird ein umkämpftes Siel und Bochum wird uns fordern, aber ich bin guter Dinge, dass wir die Punkte im Wildpark behalten werden.“

„Ich glaube, dass wir eine echte Chance haben zu gewinnen, auch wenn Nürnberg uns erwartungsgemäß sehr gefordert hat“, so Kauczinski. „Zuhause können wir noch einmal anders auftreten und unser Spiel nach vorne besser durchziehen. Das ist unser Ziel.“

Torres ist Kandidat für die Startelf
Gegen den Tabellenvierten aus Bochum, der nur eines der letzten acht Ligaspiele für sich entscheiden konnte, könnte Manuel Torres in die Anfangsformation zurückkehren. Am Montag hatte Kauczinski den Spanier zur Halbzeit für Boubacar Barry gebracht, Torres habe seine Sache anschließend ordentlich gemacht, bekannte der Chefcoach am Donnerstag. „Ich denke, dass Manuel auf dem Weg zu seiner alten Stärke ist und deshalb ist er natürlich eine Alternative, zumal Bouba angeschlagen ist.“ Barry musste in den letzten beiden Tagen wegen einer Erkältung pausieren und konnte erst am Donnerstag wieder ins Training einsteigen.

Keine personellen Veränderungen wird es in der Innenverteidigung geben, wo die Routiniers Jan Mauersberger und Martin Stoll am Montag bereits zum dritten Mal in Folge nichts anbrennen ließen. Manuel Gulde fällt nach seiner Oberschenkelzerrung weiter aus, Daniel Gordon musste die Übungseinheit am Mittwoch abbrechen. „Das war aber kein Rückfall sondern einfach ein normaler Belastungsschmerz, wie er nach einer Knieverletzung vorkommen kann“, erklärte Kauczinski. Sollte Gordon zur Verfügung stehen, würde sich der verbleibende Kaderplatz zwischen ihm und dem vollständig wiedergenesenen Bjarne Thoelke entscheiden.

Peitz darf wieder mitwirken
Im defensiven Mittelfeld ist Dominic Peitz nach abgesessener Gelb-Sperre wieder spielberechtigt, wodurch Kauczinski eine personelle Alternative mehr hat. „Er ist natürlich eine Alternative, auch mit besonderen Stärken. Wir werden überprüfen, ob das zum Bochumer Spiel passt“, so Kauczinski. „Auch Gaétan Krebs und Grischa Prömel haben gut gespielt, aber dennoch besteht die Möglichkeit, auch hier die Kräfte etwas zu verteilen. Wir werden einfach ein Gefühl dafür entwickeln, wer frisch ist und wer in diesem Spiel, in dem man einhundert Prozent geben muss, auch wirklich einhundert Prozent geben kann.“

Gleiches gilt übrigens auch für den Angriff, wie Kauczinski betonte. „Auch Jimmy Hoffer hat die letzten Spiele am Stück absolviert, auch hier kann man überlegen, ob man möglicherweise etwas verändert.“ Das könnte auch in eine Variante mit zwei Angreifern münden, wie Kauczinski betonte. „Darüber denken wir nach, aber es muss auch zum Gegner passen.“


Match
Center