Mit vollem Optimismus und Selbstbewusstsein ins Saisonfinale
Mit seinem Sieg in Braunschweig hat sich der KSC am letzten Wochenende im Aufstiegskampf der Zweiten Bundesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Jetzt kommt es am Sonntag (15.30 Uhr) im erneut ausverkauften Wildpark zum Saisonfinale gegen den abstiegsgefährdeten TSV 1860 München.

Von David Ruf
"Dementsprechend erwarten wir ein hart umkämpftes Spiel", erklärte KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski vor dem Hintergrund, dass es für beide Teams in sportlicher Hinsicht noch um etwas geht. "Es wird eine Partie ähnlich wie in Braunschweig werden. Ein Spiel, in dem es um jeden Zweikampf und um jeden Meter geht."
Von seiner Mannschaft verlangt der 45-jährige genau so zu arbeiten und zu kämpfen wie am letzten Wochenende beim 2:0-Erfolg in Braunschweig. "Jeder einzelne sollte für das Team kämpfen, so wie er es in Braunschweig getan hat." Die Leistung seines Teams sei bei der Eintracht zwar in fußballerischer Hinsicht nicht die Beste gewesen, dennoch habe man gesehen, was zum Ende der Saison wichtig sei. "Es gilt einfach, auf den Punkt da zu sein, in jede Situation reinzugehen und nicht abzuschalten."
Krebs und Yamada fraglich
Gaétan Krebs hatte nach seiner Mittelfußprellung am Donnerstag das erste Mal trainiert und war dabei größtenteils schmerzfrei geblieben. "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir es bis Sonntag hinbekommen", sagte Kauczinski.
Unklarer ist die Situation bei Hiroki Yamada, der bereits in Braunschweig aufgrund von Wadenproblemen passen musste. Zudem hatte der Japaner unter der Woche noch mit einem grippalen Infekt zu kämpfen. Am Freitag trainierte Yamada erstmals wieder mit der Mannschaft. "Jetzt müssen wir einfach abwarten. Ich hoffe natürlich, dass er zur Verfügung steht. Ich wage aber keine Prognose", so Kauczinski.
Jan Mauersberger und Sascha Traut stehen verletzt weiterhin nicht zur Verfügung. Dominic Peitz fehlt nach seiner Gelb-Roten-Karten aus dem Braunschweig-Spiel ebenso wie Reinhold Yabo, der sich im Duell am letzten Wochenende seine fünfte Verwarnung eingehandelt hatte.
Große Euphorie rund um den Wildpark
Rund um den Wildpark herrscht unterdessen eine große Aufbruchstimmung. "Wir haben uns diese Chance erkämpft. Für uns ist es eine Gelegenheit, nochmal einen Schritt zu machen. Es ist doch überragend, an einem letzten Spieltag mit dabei zu sein. Darauf kann man stolz sein und der Mannschaft ein Lob zollen", erklärte Kauczinski. "Wir sehen das als Chance, etwas richtig Geiles zu machen."











