Mit gutem Plan ins Heimspiel gegen Heidenheim
Am Sonntag (13.30 Uhr) muss der KSC im Wildpark gegen den 1. FC Heidenheim ran. "Das große Saisonfinale beginnt und so wollen wir es angehen", sagte Cheftrainer Marc-Patrick Meister am Karfreitag.

Von David Ruf
Angesichts von bereits acht Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz und zehn aufs rettende Ufer brauchen die Blau-Weißen am Sonntag unbedingt einen Sieg. "Wir müssen die Chance nicht größer reden als sie ist, sondern wir müssen den Glauben daran größer machen", betonte Meister mit Blick auf die Tabelle.
"Konkret liefere ich den Spielern im Training Dinge, bei denen sie merken, dass sie diese dominieren, sie beherrschen und dass sie etwas können. Sie sollen Spaß am Fußball haben und zwar als Mannschaft." Flankiert werde das ganze durch Einzel- und Gruppengespräche des gesamten Trainerteams, gemeinsam mit den Co-Trainern Zlatan Bajramovic und Christian Eichner. "Für übermorgen haben wir uns einen guten Plan überlegt und wollen mit einer guten Frische und einer guten Portion Hunger auf dem Platz stehen."
Die Gäste aus Heidenheim sieht Meister als Mannschaft, die eine große Ruhe ausstrahle, die Stabilität und Geduld habe. "Sie haben einfach eine sehr reife Spielanlage. Aber es ist auch eine Mannschaft, die klare Zeichen setzt", so der 36-jährige, der davon ausgeht, dass sein Team am Sonntag viel Ballbesitz haben wird.
Valentini rückt in die Startelf
Insbesondere in der Offensive plagen Meister allerdings Personalsorgen: Dimitris Diamantakos und Stefan Mugosa fallen verletzt aus, Jimmy Hoffer ist nach überstandener Innenbandverletzung noch keine Option für die Partie am Sonntag. Ebenfalls ausfallen werden Boubacar Barry, Jonas Meffert, Grischa Prömel und der Langzeitverletzte Manuel Torres.
In die Startelf zurückkehren wird Enrico Valentini nach abgesessener Gelb-Sperre, darauf legte sich Meister bereits fest. Überhaupt werde es keine großartigen Veränderungen der Anfangsformation gegenüber dem letzten Spiel geben, kündigte Meister an. "Hier geht es wieder um Stabilität, Kraft und Vertrauen. Viele Dinge waren schon gut, haben aber nicht gereicht, um auswärts beim Tabellenführer zu bestehen. Ich bin eher dafür, ein Korsett beizubehalten."











