Mit Dauerbrenner Mauersberger nach Düsseldorf
Mit einem gegenüber dem Spiel gegen Dresden unveränderten Kader ist der KSC heute zum letzten Auswärtsspiel der Hinrunde bei Fortuna Düsseldorf (Freitag, 18.30 Uhr / Esprit Arena) aufgebrochen.

Von David Ruf
Mit an Bord war also auch Innenverteidiger Jan Mauersberger, der noch am Mittwoch aufgrund von Rückenproblemen mit dem Training aussetzen musste. „Jan hat sich in der Partie gegen Dresden den Rücken verdreht, heute aber bereits wieder mit der Mannschaft trainiert“, hatte Cheftrainer Markus Kauczinski vor der Abfahrt in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt erklärt. Damit steht einem Einsatz des Dauerbrenners - die Partie am Freitag wird das 55. Liga-Spiel des 28-jährigen im KSC-Dress in Folge sein - nichts mehr im Weg.
Dass Kauczinski Änderungen an seiner Startelf vornehmen wird, scheint nicht sehr wahrscheinlich, dennoch will der 43-jährige mit seiner Entscheidung bis Freitagnachmittag warten. „Die endgültige Entscheidung wird spät fallen. Ich lasse Dinge offen und hinterfrage gewisse Sachen.“ Er müsse nicht zwangsläufig wechseln, schließlich hätten Keeper Dirk Orlishausen und seine Mitspieler gegen Dresden ein „gutes Spiel“ absolviert. „Allerdings hat man auch gesehen, dass Wechsel für Belebung sorgen können“, so Kauczinski weiter.
Keine Sorgen um seine Startelf-Nominierung muss sich wohl Selcuk Alibaz machen. „Die Alternativen zu ihm sind noch nicht so stark. Selcuk hat gegen Dresden das umgesetzt, was wir von ihm erwartet haben, nämlich gut zu verteidigen und die Situationen, die er beherrscht, komplett abzurufen“, so Kauczinski.
Unterdessen könnten die Vorzeichen bei beiden Mannschaften unterschiedlicher kaum sein. Während der KSC bereits seit fünf Spielen ungeschlagen ist und aus diesen Partien elf Zähler sammeln konnte, steht der Bundesligaabsteiger mit nur 19 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. „Wir werden aber nicht den Fehler machen, die Fortuna zu unterschätzen, weil sie vielleicht ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Sie haben Namen in ihren Reihen, die für Qualität stehen“, erklärte Kauczinski zur Ausgangslage. „Wir stellen uns auf einen harten Kampf ein und werden wieder an unsere Grenzen gehen müssen.“











