Meister: "Wir stellen ja die Arbeit nicht ein"

Vorberichte 16/17

Weiter geht's: Der KSC hat in dieser Saison noch drei Pflichtspiele zu absolvieren und gastiert am Sonntag (13.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth.

Von David Ruf
Für beide Mannschaften wird sich an ihrer sportlichen Situation nichts mehr ändern. Der KSC steht seit Samstag als Absteiger in die 3. Liga fest, die mit 44 Zählern auf Platz sechs der Tabelle positionierte Spielvereinigung hat den Klassenverbleib hingegen sicher und spielt im Aufstiegsrennen keine Rolle. "Fürth hat eine gute Mannschaft, dennoch wird es für uns ein richtiges Überraschungsei. Sie haben viele Verletzte und sind sehr flexibel", sagt KSC-Cheftrainer Marc-Patrick Meister. "Für unseren Gegner ist es aber mit Sicherheit genauso schwierig aufgrund der vielen Bewegungen in unserem Trainings- und Spielbetrieb."

In den Übungseinheiten konnte Meister in dieser Woche Dimitris Diamantakos, Jonas Meffert, Grischa Prömel und Enrico Valentini nach auskurierten Verletzungen wieder begrüßen. "Wir freuen uns sehr, dass die Jungs wieder gesund sind und über die volle Distanz trainieren onnten. Wir haben die Hoffnung, dass sie in den kommenden zweieinhalb Wochen mit anschieben, wie dies vor ihrer Verletzung der Fall war", so Meister. Weiterhin ausfallen werden Boubacar Barry (Knieprobleme) und Manuel Torres (Lauftraining nach Sehnenverletzung im Oberschenkel).

Für Meister geht es in den verbleibenden drei Spielen vor allem darum, Eindrücke für die neue Saison zu sammeln. "Wir stellen die Arbeit ja nicht ein." Der Tatsache, dass man trotz des Abstiegs noch drei Spiele zu bestreiten hat, kann der 36-jährige auch Positives abgewinnen. "Vielleicht hilft der feststehende Abstieg dem einen oder anderen, befreiter aufzuspielen."


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