Kwasniok: „Wollen Braunschweig überraschen“
Beim Gastspiel in Dresden am letzten Freitag hatte Lukas Kwasniok den Gegner mit einer Fünfer-Abwehrkette bereits vor eine Herausforderung gestellt, in seinem zweiten und letzten Spiel als Interimstrainer der KSC-Profis will der 35-jährige am Samstag auch den Tabellenführer Eintracht Braunschweig überraschen. Anpfiff im Wildpark ist um 13.00 Uhr.

Von David Ruf
Die Verletztenliste beim KSC hat sich gegenüber der Vorwoche noch einmal erweitert, da Ylli Sallahi aufgrund einer Operation an der Nase das Spiel gegen Braunschweig verpassen wird. Neben Sallahi fehlen die bereits in Dresden fehlenden Dirk Orlishausen, Florian Kamberi, Gaétan Krebs, Marin Sverko und Enrico Valentini.
Gegen den Tabellenführer aus Niedersachsen wieder mitwirken können die zuletzt ebenfalls verletzten Innenverteidiger Martin Stoll und Bjarne Thoelke. „Wir haben die Überzeugung, dass uns die Beiden wieder zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok.
Gegen Braunschweig werde es aber definitiv Änderungen in der Anfangsformation geben, kündigte Kwasniok an. „Das hängt auch damit zusammen, dass wir den Tabellenführer zu Gast haben und ihn ja auch ein Stück weit überraschen wollen“, so Kwasniok, der Thomas Tuchel in diesem Zusammenhang als Vorbild sieht. „Er hat in Mainz in seinen ersten sieben Spielen immer auf vier, fünf Positionen geändert, um den Gegner in eine Position zu bringen, dass er überrascht ist. Aufgrund unserer Verletztenliste und unserer Tabellenposition sind wir in einer Position, dass wir den Gegner immer wieder ein bisschen ärgern wollen. Wir haben diese unterschiedlichen Spielertypen, so dass ich ganz viele unterschiedliche Systeme und Aufstellungen zauberkann. Das ist doch sehr schön.“
Kwasniok: „Nehme viel mit aus der Zeit bei den Profis“
Nach der Partie morgen geht es für Kwasniok als Trainer zurück zur U19 in die A-Junioren-Bundesliga. „Dort haben wir auch große Aufgaben zu erledigen“, sagte Kwasniok. „Ich habe mir keine Gedanken gemacht, dass ich nur Interim bin und keinen Schein habe. Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen.“
„Zum einen hoffe ich, dass es das erste und letzte Mal ist, dass ich als Interimstrainer einspringen muss. Zum anderen nehme ich mit, dass ich ganz viele nette Menschen um mich herum näher kennenlernen durfte. Die Jungs in der Mannschaft sind genauso Menschen wie wir alle auch, sie nehmen einen total herzlich auf und geben Dir das Gefühl, ein Teil von ihnen zu sein.“
Für den morgigen Samstag gibt es aber erstmal nur ein großes Ziel: „Wir wollen das Jahr positiv abschließen und zwar mit drei Punkten.“











