KSC will auf Schalke punkten

von Daniel Heinz

Nach dem Remis gegen Mönchengladbach will der KSC am Ostersamstag auch beim FC Schalke 04 (15.30 Uhr / Veltins Arena) wieder in die Punkte kommen.


Von David Ruf
„Nach den letzten Partien sind wir fast schon gezwungen, auch bei einer Spitzenmannschaft wie Schalke zu punkten“, sagt Ede Becker. Man habe aber beispielsweise in Wolfsburg gezeigt, dass man auch mit solchen Teams mithalten könne, gibt sich der Cheftrainer optimistisch. „Zudem sind wir in der verdammten Pflicht, uns noch nicht am Ende zu sehen.“ Auch bei seinen Spielern herrsche diese Einstellung vor. „Ich habe bei keinem meiner Spieler das Gefühl, dass er sich hängen lässt.“

Knapp 3000 Fans werden den KSC nach Gelsenkirchen begleiten, diese werden auf alle Fälle erneut Godfried Aduobe von Beginn an sehen. In die Startelf könnte außerdem Christian Timm rücken, der beim letzten Gastspiel auf Schalke beide Treffer zum damaligen 2:0-Sieg der Karlsruher erzielte.

Ansonsten kann Becker personell weiter nicht aus dem Vollen schöpfen. Zu den bereits verletzten Massimilian Porcello (Knieprobleme) und Bradley Carnell (Wadenverletzung) gesellte sich unter der Woche noch Jeff Kornetzky. Der Ersatzkeeper wird wegen eines im Training erlittenen Kapselrisses und einer Verletzung im Sprunggelenk voraussichtlich vier Wochen pausieren müssen. Die Verletzung soll allerdings konservativ behandelt werden, so dass eine Operation nicht nötig sein wird. Thomas Unger wird damit in den kommenden Wochen auf der Ersatzbank Platz nehmen. Joshua Kennedy wird hingegen auch weiterhin nicht im Kader stehen.

Gute Nachrichten gibt es unterdessen von Maik Franz. Der 27-jährige, der nach seiner Fersenverletzung am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, macht gute Fortschritte und konnte zwei Trainingseinheiten ohne größere Probleme absolvieren.


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