Spielbericht #H96KSC

KSC unterliegt in Hannover

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Am Freitagabend begann der KSC gut, konnte sich vom überraschenden Rückstand allerdings nicht mehr erholen. Einige Chancen reichten nicht, um etwas Zählbares aus Hannover mitzunehmen. Somit endete die Partie mit 0:2(0:1).

Christian Eichners Taktik:

Der Karlsruher Trainer veränderte seine Startelf auf drei Positionen. Im Tor durfte Niklas Heeger sein Profidebüt feiern. Auf der rechten Verteidigerposition durfte der beim KSC ausgebildete Jannis Rabold beginnen. Offensiv wurde die Gelbsperre von Philipp Hofmann durch Fabian Schleusener kompensiert. Dessen Startelfposition auf dem Flügel übernahm Kyoung-Rok Choi, der erstmals seit seiner Verletzung von Anfang an ran durfte. Im 4-3-3- System übernahm Tim Breithaupt den defensiven Part, während Marvin Wanitzek und Jerôme Gondorf auf den Achterpositionen agierten.

Das Spiel in der Zusammenfassung:

KSC bestimmt die Anfangsphase
In den ersten Minuten schaffte es der KSC gut, den gelbgesperrten Hofmann zu ersetzen. Schleusener im Sturmzentrum machte einige Bälle fest. Hannover ließ die Karlsruher das Spiel kontrollieren und griff erst in der eigenen Hälfte an. Die erste Großchance gehörte auch der Mannschaft von Christian Eichner. Eine Eckballtaktik griff und die Flanke von Philipp Heise fand am zweiten Pfosten Routinier Daniel Gordon, der auf seinen Innenverteidigerkollegen Christoph Kobald ablegte. Dessen Kopfball landete allerdings zu zentral auf dem Kasten der Niedersachsen (12.). Immer wieder gelang es den Karlsruher über die linke Seite und Hereingaben von Heise Gefahr auszustrahlen. So auch in Minute 17, als Heise Schleusener im Zentrum fand, der allerdings zu lange zögerte. Auch die dritte Chance der Partie gehörte den Gästen. Wieder griff eine Eckballtaktik von Zlatan Bajramovic und Breithaupt tauchte am zweiten Pfosten auf. Sein Kopfball flog aber knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei (23.).

Rückstand aus dem Nichts
Der erste Treffer des Spiels fiel allerdings auf der Gegenseite. Mit dem ersten Angriff der 96er konnte Hendrik Weydandt auf 1:0 stellen. Eine Flanke Mainas von links köpfte Weydandt unhaltbar in die blau-weißen Maschen (25.). Es folgte auf beiden Seiten je eine große Möglichkeit. Erst lief Sebastian Kerk alleine auf Debütant Heeger zu, der KSC-Schlussmann kam aber gut raus und zwang Kerk zu einem überhasteten Abschluss. Die Murmel kullerte links am Karlsruher Kasten vorbei (33.). Gegenüber war es Schleusener, dessen Schuss aus spitzem Winkel ebenfalls am langen Eck vorbeirollte (33.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hielten die 96-Anhänger nochmals die Luft an. Schleusener lief alleine auf Ron-Robert Zieler zu und ging plötzlich zu Boden. Der Unparteiische Lasse Koslowski pfiff allerdings kein Foulspiel, sondern wenig später zur Pause (45.).

Chancen auf den Ausgleich
Die Blau-weißen kamen mit Schwung aus der Pause. Wanitzek dribbelte aus spitzem Winkel auf Zieler zu, der Weltmeister war aber zur Stelle (50.). Zehn Minuten später lief erneut ein Karlsruher auf Zieler zu. Goller legte ab auf Choi, dessen Schuss aus aussichtsreicher Position geblockt wurde (60.). Wenig später zeichnete sich unser Kapitän defensiv aus. Mit einer fairen Grätsche rettete er in höchster Not gegen der anstürmenden Muroya (61.).

Beier bringt Endstand in der Nachspielzeit
Der Trainer der Karlsruher leitete die Schlussphase mit einem offensiven Wechsel ein. Pünktlich zur heißen Phase kam Eigengewächs Malik Batmaz für Goller in die Partie (71). In Folge hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz, klare Torchancen konnten sie sich aber nicht mehr herausspielen. Ausschließlich ein Kopfball von Gordon brachte nochmals Gefahr (89.). Für den bitteren Endstand sorgte ein Konter der 96er in der Nachspielzeit. Beier kappte gut ab und traf aus 16 Metern unhaltbar ins lange Eck zum 2:0-Endstand (90.+4).

Fazit und Ausblick:
Wieder einmal hatte die Mannschaft von Christian Eichner mit einem Rückstand zu kämpfen. In dieser Partie schafften die Blau-weißen es allerdings nicht, zurückzukommen. Jetzt geht es für die Blau-weißen zurück nach Karlsruhe. Dort empfangen die Jungs von Christian Eichner am Sonntag, den 08.05.2022 zum letzten Heimspiel der Saison Dynamo Dresden.

Die Übersicht

Karlsruher SC: Heeger – Heise (81. Jakob), Gordon, Kobald, Rabold (86. Marino) – Gondorf (81. Kaufmann), Breithaupt, Wanitzek – Choi (81. Lorenz), Schleusener, Goller (71. Batmaz)
Bank: Kuster (Tor), Irorere, van Rhijn, Rossmann

Hannover 96:
Zieler (Tor) – Muroya, Krajnc, Börner, Ochs – Diemers (90. Walbrecht), Ondoua – Maina (71. Stolze), Kerk (83. Kaiser), Beier – Weydandt
Bank: Hansen (Tor), Dehm, Frantz, Teuchert, Doumbouya, Hinterseer

Tore: 1:0 Weydandt (25.), 2:0 Beier (90.+4)
Gelbe Karten: Beier (57.), Muroya (58.)
Ort: HDI-Arena Hannover
Zuschauer: 13.700 Zuschauer
Schiedsrichter: Lasse Koslowski


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