KSC reist optimistisch nach München
Gestern hat Interimscoach Markus Kauczinski das Kommando beim KSC übernommen und wird das Team gemeinsam mit seinem Assistenten Argirios Giannikis wohl auch im Spiel beim TSV 1860 München (Montag, 20.15 Uhr) betreuen.

Von David Ruf
Die ersten Trainingseindrücke mit den Profis waren für den 39-jährigen, der bereits seit acht Jahren beim KSC als Trainer und Nachwuchskoordinator tätig ist, durchweg positiv. „Die Spieler haben die Zügel angezogen und sind gewillt, ihr Bestes zu geben“, so Kauczinski, der anfügt: „Die Mannschaft weiß aber auch, dass sie in der Kritik steht und besser spielen muss." Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen wird es für den in der Münchner Allianz-Arena noch sieglosen KSC auch höchste Zeit in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Kauczinski kündigt für das Duell außerdem eine offensivere Spielweise an und will in der bayerischen Landeshauptstadt ein Vierer-Mittelfeld und zwei Stürmer aufbieten und den Gastgebern auf diese Weise das Leben schwer machen. Mit welchem Personal er in die Partie gehen wird, ließ Kauczinski am Freitag noch offen. „Ich versuche jetzt zu sehen, welche Spieler im Moment am besten drauf sind. Das ist in der kurzen Zeit zwar nicht einfach, aber machbar.“
Fehlen wird dem KSC Michael Mutzel, der wegen einer Einblutung an der Sehne links unterhalb der Adduktoren passen muss. Ihn soll auf der rechten Abwehrseite Christian Demirtas ersetzen. Mittelfeldakteur Lars Stindl plagt derzeit zwar noch eine Entzündung im Bereich der Hüfte, er wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach dennoch zum Kader zählen.











