KSC reist nach Dortmund

von Daniel Heinz

Der KSC braucht im Abstiegskampf dringend Punkte, muss an diesem Samstag (15.30 Uhr, Signal-Iduna-Park) aber ausgerechnet bei Borussia Dortmund antreten.

Von David Ruf
Die Gastgeber haben aus den letzten sechs Partien die maximale Punkteausbeute geholt, weshalb Cheftrainer Ede Becker seine Mannschaft vor einer großen Aufgabe sieht. „Wir stehen vor einer doppelten Herausforderung. Erstens gegen diese starke Mannschaft zu bestehen und zweitens vor dieser Kulisse.“

Im über 80.000 Zuschauer fassenden Dortmunder Stadion wird Becker gezwungenermaßen eine veränderte Startelf aufs Feld schicken. Im defensiven Mittelfeld wird Marco Engelhardt für den an einer Oberschenkelzerrung laborierenden Michael Mutzel von Beginn an spielen. Die zweite Änderung betrifft die linke Außenbahn, da Antonio da Silva aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Hier tendiert Becker dazu Alexander Iashvili von Beginn an aufzubieten, eine Alternative wäre Lars Stindl.

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Dino Drpic. Der Kroate hatte sich am Mittwoch im Training eine starke Oberschenkelprellung zugezogen. Drpic will unbedingt spielen und wird - da der Pferdekuss von Donnerstag auf Freitag deutlich abgeklungen ist - mit der Mannschaft nach Dortmund fahren. Dort soll dann am Samstag kurzfristig die Entscheidung fallen, ob es für einen Einsatz reicht. Andernfalls wird Sebastian Langkamp zusammen mit Maik Franz die Innenverteidigung der Blau-Weißen bilden.

Noch einige Monate fehlen wird Massimilian Porcello. Der Mittelfeldspieler hatte einen 2001 erlittenen Kreuzbandriss konservativ behandeln lassen. Nach zuletzt häufigeren Beschwerden wird das hintere Kreuzband am rechten Knie nun am 25. Mai im Rahmen einer Operation rekonstruiert.


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